Plästerlegge
Der höchste natürliche Wasserfall in NRW befindet sich im Sauerland
Im Sauerland verbirgt sich ein einzigartiges Naturwunder. Es handelt sich um den höchsten natürlichen Wasserfall in Nordrhein-Westfalen.
Hamm – Ferienzeit ist Reisezeit. Während einige die Chance nutzen, um in wärmere Gefilde zu fliegen, entscheiden sich andere dafür, in der Heimat zu bleiben. Nordrhein-Westfalen hat schließlich auch viel zu bieten. So befindet sich eines der ältesten Freibäder Deutschlands in NRW. Wer seine freie Zeit lieber in der Natur verbringt, kann einen Ausflug nach Bestwig planen. Hier findet man den einzigen natürlichen Wasserfall in Nordrhein-Westfalen.
Der höchste natürliche Wasserfall NRWs liegt im Sauerland
Die Plästerlegge, etwas versteckt im Wald nahe Bestwig-Wasserfall im Sauerland gelegen, ist ein etwa 20 Meter langer Wasserfall. Das Wasser fließt zunächst über einen Felsvorsprung und stürzt dann als Bach in die Elpe, die bei Ostwig in die Ruhr mündet.
Der Name Plästerlegge leitet sich von zwei plattdeutschen Wörtern ab – „plästern“ steht für „regnen“ und „Leggen“ ist ein Synonym für schiefrige Felsen. Also: Regen auf schiefrige Felsen.
Ein interessantes Detail, das der Name bereits verrät: Der Wasserfall wird durch Regen gespeist. Bei längerer Trockenheit kann die Plästerlegge austrocknen. Daher ist ein Besuch besonders nach einigen Regentagen empfehlenswert. Allerdings müssen Besucher in den Sommermonaten mit eingeschränkter Sicht durch die umgebende Vegetation rechnen, da der Wasserfall in einem Naturschutzgebiet liegt. Wenn das Wasser im Winter gefriert, sorgt er für einen ganz besonderen Anblick.
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Ausflug zur Plästerlegge: Nur zu Fuß zugänglich
Die Plästerlegge ist ausschließlich zu Fuß erreichbar. Besucher können den Parkplatz an der Aurorastraße im Ortszentrum nutzen. Von dort aus sind es etwa 20 Minuten zu Fuß, ein Holzschild zeigt den Weg. Unterhalb des Wasserfalls gibt es eine Sitzgelegenheit. „Mit einem Kinderwagen ist der Weg dorthin allerdings nicht begehbar“, informiert die Gemeinde auf ihrer Webseite.
Rubriklistenbild: © Gemeinde Bestwig/Archiv
