Entscheidung der Veranstalter

Nach Bombendrohung: Rosenmontagszug in NRW wird kurz vor dem Start abgesagt

Ein unbekannter Anrufer droht den Essener Karnevalisten mit einer Bombe. Der Veranstalter sagt den Rosenmontagszug ab. Die Ermittlungen laufen.

Essen - Am Rosenmontag, 3. März, gegen 15.40 Uhr, erhielt der Veranstalter des Rosenmontagszuges in Essen-Kupferdreh eine Bombendrohung von einem bislang unbekannten Anrufer. Infolgedessen entschied sich der Veranstalter, den Umzug kurz vor seinem geplanten Beginn abzusagen.

Nach Bombendrohung: Rosenmontagszug in NRW wird kurz vor dem Start abgesagt

Die schaulustigen Karnevalisten in Essen musste daraufhin den Heimweg antreten. Wie die WAZ berichtet, sei das aber erfreulich diszipliniert abgelaufen.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung von Straftaten eingeleitet. Um die bereits im Stadtteil versammelten Karnevalisten zu informieren, unterstützte die Polizei mit Durchsagen über Lautsprecher.

In anderen NRW-Städten konnten die Umzüge hingegen durchgeführt werden: Beim großen Umzug in Düsseldorf gab es sogar eine Triggerwarnung für einige Mottowagen.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Ralph Peters

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