Ruhrpott-Themenwelt
Karls-Chef verrät: Im Erlebnis-Dorf Oberhausen kann man bald auf einer Currywurst reiten
Auf einer Currywurst durchs Gelände reiten? Dieses kuriose Erlebnis möchte Karls Erlebnis-Dorf in Oberhauen den Besuchern bieten, wenn der neue Freizeitpark 2026 öffnet.
Oberhausen - Wenn im Sommer 2026 das erste Karls Erlebnis-Dorf in NRW öffnet, sollen die Besucher direkt den regionalen Bezug spüren können. Dass der Freizeitpark, bei dem sich alles um die Erdbeere dreht, ein Ruhrpott-Themenbereich bekommen soll, steht schon länger fest. Zuletzt hieß es, dass das Karls-Team derzeit unter dem Begriff „Curryversum“ ausgefallene Ideen für das Erlebnis-Dorf in Oberhausen sammelt. Jetzt gibt es neue Details.
Und die bestätigen: Der Familien-Freizeitpark am Centro Oberhausen wird der Karls-Mentalität treu bleiben und kuriose Erlebnisse bieten. Mindestens ein Fahrgeschäft soll dabei ganz im Zeichen der im Ruhrgebiet allseits beliebten Currywurst stehen. Im Gespräch mit wa.de verrät Karls-Chef Robert Dahl: „Man wird auf einer Currywurst durch das Gelände reiten können.“ Genauer geht der Geschäftsführer der Karls Tourismus GmbH auf die Attraktion noch nicht ein.
Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen öffnet 2026 und bietet eine Currywurst-Welt
Noch ist unklar, ob die Wurst tatsächlich eine Achterbahn, ein Rundfahrgeschäft oder etwas völlig anderes wird. Die Vermutung liegt nahe, dass das Erlebnis-Dorf in Oberhausen eine Attraktion bekommt, bei dem die Gäste auf kleinen Fahrzeugen sitzen, die im gemächlichen Tempo eine Schiene entlang fahren und sich dabei langsam auf- und abbewegen, also Reitbewegungen simulieren. Wo die Fahrzeuge bei den meisten anderen solcher Anlagen aber die Form von Pferden haben, könnte es sein, dass die Besucher in dem Freizeitpark am Centro auf Currywürsten Platz nehmen.
Und da in Karls Erlebnis-Dörfern großen Wert auf liebevolle und augenzwinkernde Gestaltung gelegt wird, können die Mitfahrenden sich wohl während der Fahrt auf spannende Beobachtungen rund um das Thema Currywurst gefasst machen. Wie gesagt: Diese Vermutung liegt nahe. Aber wer die im besten Sinne schrägen Ideen von Karls kennt, weiß: Es könnte auch etwas ganz anderes hinter den Worten von Robert Dahl stecken.
Karls Erlebnis-Dörfer setzen auf ausgefallene Ideen – das soll in Oberhausen auch so sein
So ist das Herzstück des Erlebnis-Dorfs in Loxstedt in Niedersachsen eine 8 Meter große Toilette. Kinder können im Pipikakaland ein Abflussrohr hinabrutschen. Und Schokoladeneis wird aus kleinen Keramik-Mini-Toiletten gelöffelt. In Elstal bei Berlin wiederum ist der Erdbeer-Döner mitsamt dem passenden Fahrgeschäft eine wahre Sensation geworden. Was Dahl und seinem Team letztlich wirklich alles zur Ruhrpott-Thematik eingefallen ist, wird man spätestens bei der Oberhausen-Eröffnung im Sommer 2026 sehen.
Was steckt hinter Karls Erlebnis-Dorf?
Karls Erlebnis-Dörfer sind keine klassischen Freizeitparks, sondern charmant-verspielte Familienziele, bei denen sich alles um die Erdbeere dreht. Es gibt Fahrgeschäfte, Manufakturen, in denen Marmelade oder Bonbons hergestellt werden, und jede Menge verrückte Deko-Ideen. Die Mischung aus Nostalgie, Handwerk und Humor ist typisch für Gründer Robert Dahl. Ebenfalls ein Markenzeichen ist die Niedrigschwelligkeit des Angebots. So muss man beispielsweise keinen Eintritt für die Erlebnis-Dörfer zahlen.
Oberhausen wird 2026 das erste Karls Erlebnis-Dorf in NRW und ist insgesamt der achte Park in Deutschland.
Wichtig ist Robert Dahl vor allem eines, wie er bereits im August im Gespräch mit wa.de sagte: Die Ideen sollen möglichst ausgefallen sein. Das auf der Hand liegende Thema „Kohle und Bergbau“ möchte er gerne vermeiden, da es bereits an vielen Orten im Pott als Thematisierung und Aufhänger genutzt wird.