Bombenentschärfung

Bombe in Gelsenkirchen entschärft - 4600 Menschen von Evakuierung betroffen

In Gelsenkirchen Bulmke-Hüllen wurde am Montag eine Fliegerbombe gefunden. Es kam zu einer großen Evakuierung.

Update vom 20. Juni, 0.10 Uhr: Es dauerte bis kurz vor Mitternacht, ehe die 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe in Gelsenkirchen entschärft war. Um 23.49 Uhr meldeten die Kampfmittelexperten am späten Montagabend Vollzug. Die Entschärfung war für 21 Uhr geplant gewesen, doch die Evakuierung verzögerte sich wegen vieler Krankentransporte deutlich.

[Erstmeldung vom 19. Juni, 18.15 Uhr] Gelsenkirchen – Am Montagnachmittag wurde eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Gelsenkirchen entdeckt. Der Bombenfund im Stadtteil Bulmke-Hüllen sorgt für eine große Evakuierung. Rund 4600 Menschen müssen laut Angaben der Stadt bis 19 Uhr ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Fundort des Blindgängers ist der Bulmker Park. Die Bombenentschärfung soll noch heute stattfinden. Auch die Warnapp NINA hat bereits ausgelöst.

Bombenentschärfung in Gelsenkirchen noch am Montagabend

Die Stadt plant die Entschärfung für 21 Uhr. Dafür muss aber die Evakuierung reibungslos ablaufen und alle Menschen müssten rechtzeitig den vom Kampfmittelräumdienst festgelegten Gefahrenbereich verlassen.

Für Betroffene der Evakuierung hat die Stadt eine Anlaufstelle eingerichtet. Diese befindet sich in den Räumen des Grillo-Gymnasiums (Schultestraße 14a, 45888 Gelsenkirchen). „Personen, die körperlich eingeschränkt sind, können auf Wunsch durch einen Hilfsdienst transportiert werden. Sie können sich in diesem Fall ab sofort an die Rufnummer: +49 (209) 19 222 wenden“, teilt die Stadt weiter mit.

Mehrere Straßensperrungen wegen Bombenfund in Gelsenkirchen

Am Bulmker Park in Gelsenkirchen wurde eine Bombe gefunden. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wird entschärft – dazu müssen etwa 4600 Menschen im Evakuierungsbereich ihre Wohnungen verlassen. (IDZRNRW-Montage/Archiv)

Mehrere Straßen im Evakuierungsbereich müssen außerdem gesperrt werden. Betroffen sind davon unter anderem die Bulmker Straße, die Florastraße und die Wanner Straße. Die Hohenzollernstraße liegt außerhalb des festgelegten Gefahrenbereichs.

Rubriklistenbild: © Julian Stähle/dpa/Stadt Gelsenkirchen

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