Bild der Zerstörung
Sturmtief Zoltan beschädigt A4-Brücke bei Köln – neue Wetter-Warnungen
Wintersturm Zoltan zieht über NRW. Bäume wurden entwurzelt und stürzen um. Die Feuerwehr rückt zu zahlreichen Einsätzen aus.
- Für ganz NRW gilt auch am Freitag eine Sturmwarnung.
- Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Sturmböen bis zu 80 km/h.
- Bereits am Donnerstagabend und Freitagnacht hat Sturmtief Zoltan für schwere Schäden gesorgt.
- Dieser Text wird laufend aktualisiert.
Update vom 22. Dezember, 11:27 Uhr: Sturmtief Zoltan hat am Freitag (22. Dezember) auch Auswirkungen auf den Auto- und Bahnverkehr in NRW. Wie die Autobahn GmbH Rheinland mitteilt, ist derzeit auf der A4 in Fahrtrichtung Aachen auf der Rodenkirchener Brücke nur eine von drei Spuren frei. „Grund dafür sind sturmbedingte Beschädigungen an der Einrüstung der Brücke. Eine Abschätzung, ob die beiden Spuren im heutigen Tagesverlauf freigegeben werden können, ist derzeit nicht möglich“, heißt es weiter. Durch Sturmschäden wurden derweil mehrere Bahnlinien in NRW komplett eingestellt, viele weitere sind von Ausfällen und Verspätungen betroffen.
Sturmtief Zoltan verwüstet Teile von NRW – Feuerwehren im Dauereinsatz
Update vom 22. Dezember, 11:02 Uhr: Sturmtief Zoltan hat am Donnerstag und Freitag (21. & 22. Dezember) über NRW gewütet und in etlichen Städten große Schäden angerichtet. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz und mussten sich unter anderem um umgekippte Bäume sowie beschädigte Autos kümmern. Das Ausmaß der Schäden ist vielerorts noch nicht ersichtlich und wird die Feuerwehren wohl auch über den Freitag (22. Dezember) noch intensiv beschäftigen.
Sturmtief Zoltan verwüstet Teile von NRW – Feuerwehren mit vielen Einsätzen
Update vom 22. Dezember, 7:25 Uhr: Auch im Ruhrgebiet gab es wegen Sturmtief Zoltan viele Einsätze. In Wetter an der Ruhr drohte laut Feuerwehr unter anderem ein Baum auf Bahngleise zu stürzten und musste gefällt werden. Anschließend musste der Baum auf eine Gartenhütte fallen gelassen werden. Außerdem stürzten weitere Bäume um und sorgten für gesperrte Straßen. In Bottrop beschädigte ein umgestürzter Baum zudem eine Telefonleitung. In Bochum wurden durch den Sturm auch Häuser und Autos beschädigt.
Sturmtief Zoltan: Baum stürzt auf A1 bei Leverkusen
Update vom 22. Dezember, 7:15 Uhr: Auch in weiteren NRW-Städten hat es wegen Sturmtief Zoltan viele Feuerwehreinsätze gegeben. In Leverkusen rückte die Feuerwehr unter anderem zu einem umgestürzten Baum auf der A1 aus. Auch in Ratingen gab es für die Einsatzkräfte viel zu tun. Dort hatten es die Einsatzkräfte laut Feuerwehr neben umgestürzten Bäumen und herabgefallenen Ästen auch mit Überflutungen zu tun. Durch einen Baum, der auf ein Wohnhaus fiel, wurde ein Mensch verletzt. Außerdem sammelte sich laut Feuerwehr auf der A52 Wasser auf der Fahrbahn.
Sturm fegt über NRW – viele Einsätze für Feuerwehr in Bonn
Update vom 22. Dezember, 6:52 Uhr: Auch in der Stadt Bonn sorgte Sturmtief Zoltan für viele Einsätze bei der Feuerwehr. „Einsatzkräfte aus dem gesamten Stadtgebiet waren bis in die späten Abendstunden mit der Abarbeitung der Sturmeinsätze beschäftigt“, berichtet die Feuerwehr. Dabei beseitigten die Einsatzkräfte unter anderem umgestürzte Bäume, herabgestürzte Äste und sicherten lose Dach-, Fassaden- und Gerüstteile. Verletzte habe es keine gegeben, so die Feuerwehr.
„Heftiger Einsatztag“ – Sturm verwüstet Teile von NRW
Update vom 21. Dezember, 20:59 Uhr: Von einem „heftigen Einsatztag“ spricht die Feuerwehr Herdecke im Ennepe-Ruhr-Kreis. Seit dem Nachmittag waren dort 32 Kräfte im Einsatz. Die mussten sich primär um umgestürzte Äste und Bäume kümmern. „Menschen kamen zum Glück nicht zu Schaden“, so die Mitteilung.
Viele Einsätze für die Feuerwehr in NRW – ein Verletzter in Düsseldorf
Update vom 21. Dezember, 20:45 Uhr: Das Sturmtief Zoltan hat NRW fest im Griff. Die Polizei in Köln berichtet von zahlreichen Einsätzen wegen umgestürzter Bäume und Äste. Auch die Feuerwehr aus Düsseldorf war am Abend bereits zu rund 40 Einsätzen wegen Sturmfolgen ausgerückt. Laut Mitteilung habe es zwischen 17:30 und 20 Uhr besonders viele Einsätze gegeben.
So musste in Düsseldorf-Golzheim eine Höhenrettergruppe der Feuerwehr ausrücken. Dort hatte sich rund 80 Quadratmeter einer Dachpappe gelöst. In Lundenberg war ein Baum „unglücklich“ auf ein Haus gestürzt, berichtet die Feuerwehr. Dort konnte nur ein Kran helfen. In Hubbelrath war ein Auto gegen einen umgestürzten Baum auf der Bergischen Landstraße gefahren. Von den zwei Insassen wurde eine Person leicht verletzt, berichtet die Feuerwehr.
Sturmtief Zoltan – zahlreiche Einsätze wegen umgestürzter Bäume
Erstmeldung vom 21. Dezember, 18.27 Uhr: Köln – Wenige Tage vor Weihnachten zieht das Sturmtief Soltan über NRW. Am Abend zeigen sich erste Auswirkungen des Unwetters, das Sturmböen mit bis 100 km/h mit sich bringt. So wurden in Köln die Weihnachtsmärkte vorsorglich geschlossen. Aus dem Ruhrgebiet berichten die Feuerwehren von zahlreichen Einsätzen wegen umgestürzter Bäume.
Sturmtief Zoltan zieht über NRW – umgestürzte Bäume in Bochum
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Sturmwarnung für ganz NRW herausgegeben. So sei es möglich, dass einzelne Äste herabstürzen. In Bochum ist das bis zum bereits mehrfach passiert. Die Feuerwehr berichtet von mehr als 20 Einsätzen, die durch den Sturm ausgelöst wurden.
So stürzte ein Baum auf parkende Autos. Ein anderer brach in der Mitte durch und stürzte auf ein Haus. Mit mehr als 40 Einsatzkräften ist die Feuerwehr dort im Einsatz.
Starker Regenfall in NRW lässt Straße vollaufen
Aus Hattingen im Ruhrgebiet gibt es ähnliche Berichte. Auch dort sind mehrere Bäume umgestürzt, wie die Feuerwehr mitteilt. Wegen des starken Regens war im Bereich der Bochumer Straße/Dahlhauser Straße die Fahrbahn überflutet.
Die amtliche Warnung vor Sturmböen gilt für weite Teile von NRW noch bis 23 Uhr. Windböen kann es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes auch am Freitag (22. Dezember) noch bis 13 Uhr geben. (ebu) Fair und unabhängig informiert, was in NRW und Deutschland passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.
Rubriklistenbild: © Feuerwehr Bochum





