Transdev
Bahnstreik in NRW: Mehrere Zuglinien am Samstag, 21. Oktober, betroffen
Die GDL hat zum Streik aufgerufen. Diesmal sollen die Mitglieder beim Bahnkonzern Transdev ihre Arbeit niederlegen. In NRW sind mehrere Zuglinien vom Bahnstreik am Samstag betroffen.
Hamm - Es ist einige Monate her, dass Pendler und Reisende in Nordrhein-Westfalen von einem Bahnstreik betroffen waren. Zuletzt war es im Frühjahr 2023 im Tarifstreit zwischen der Bahngewerkschaft EVG und der Deutschen Bahn (DB) zu massenhaft Ausfällen und Verspätungen gekommen. Ende März legte ein bundesweiter Mega-Streik den Bahnverkehr komplett lahm. Ganz so schlimm wird der angekündigte Bahnstreik am Samstag, 21. Oktober, wohl nicht ausfallen. Trotzdem kann es auf mehreren Zuglinien in NRW zu Einschränkungen kommen.
Bahnstreik angekündigt: Elf Zuglinien in NRW betroffen
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat ihre Mitglieder beim privaten Bahnkonzern Transdev aufgerufen, ihre Arbeit für zwölf Stunden niederzulegen. Der Streik am Samstag soll um 2.30 Uhr beginnen und um 14.30 Uhr enden. Grund ist laut GDL die „Verweigerungshaltung“ der Arbeitgeber des Transdev-Konzerns.
Betroffen sind vier Linien der NordWestBahn mit Schwerpunkt Paderborn und Bielefeld, vier Linien der Rhein-Ruhrbahn am Niederrhein und von Essen nach Coesfeld, die Regionalbahn Köln-Mainz sowie die S-Bahn-Verbindungen Minden-Haste (Niedersachsen) und Paderborn-Hannover-Flughafen.
Transdev GmbH
Die Transdev GmbH ist das zweitgrößte in Deutschland aktive Eisenbahn- und Busunternehmen. Sowohl die Nordwestbahn als auch Rhein-Ruhr-Bahn sind Tochterunternehmen des Konzerns.
GDL ruft in NRW zu Warnstreik auf – diese Linien sind betroffen
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Die GDL fordert 555 Euro mehr Entgelt sowie eine Absenkung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden bei vollem Entgeltausgleich für Schichtarbeiter. Die Arbeitgeber hätten ihr bisheriges Angebot von elf Prozent Entgelterhöhung nicht nachgebessert, kritisierte der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky laut einer Mitteilung. (mit dpa-Material)
Rubriklistenbild: © Carmen Jaspersen/dpa