In Senden
Badeunfall im Dortmund-Ems-Kanal – Brückenspringer verletzt sich schwer
In Senden kam es zu einem schweren Badeunfall. Ein 18-Jähriger sprang in den Dortmund-Ems-Kanal und wurde dabei verletzt.
Senden – Im Dortmund-Ems-Kanal kam es am Dienstag, 25. Juni, zu einem schweren Badeunfall. Das bestätigen die Polizei im Kreis Coesfeld und die Wasserschutzpolizei Duisburg auf Nachfrage von wa.de. Der Unfall ereignete sich am Dienstagnachmittag in Senden. Die genauen Hintergründe sind aktuell noch nicht klar.
Badeunfall im Dortmund-Ems-Kanal: Brückenspringer verletzt
Nach ersten Erkenntnissen soll ein 18-Jähriger von der Sendener Brücke in den Dortmund-Ems-Kanal gesprungen sein. Dabei soll er sich schwer verletzt haben. Mit letzter Kraft und teilweise gelähmt schaffte es der junge Mann noch an den Uferrand. Das berichten unter anderem Augenzeugen.
Die Polizei kann das am Mittwochmorgen noch nicht bestätigen. „Derzeit laufen die Ermittlungen“, so eine Polizeisprecherin. Wie schwer sich der 18-Jährige bei dem Sprung in den Dortmund-Ems-Kanal tatsächlich verletzte, ist noch unklar.
Polizei und DLRG warnen vor Brückenspringen
Fest steht jedoch: Die Polizei warnt immer wieder vor dem Springen von Brücken. Und auch der DLRG appelliert, dass das Springen von Brücken lebensgefährlich ist.
- Der Brückenspringer erreicht sehr hohe Aufprallgeschwindigkeiten
- Ein ungünstiger Aufprall auf die Wasseroberfläche kann erhebliche Verletzungen verursachen
- Unsichtbare Unterwasserhindernisse
- Die Wassertiefe ist meist nicht ausreichend
- Gefahren durch den Schiffsverkehr
Doch nicht nur beim Brückenspringen kommt es zu tragischen Badeunfällen. Im Münsterland ist erst Ende Mai ein 21-Jähriger im Haddorfer See ertrunken.
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