Erstes Juni-Wochenende
Meteorologischer Sommeranfang fällt ins Wasser: „Nasses Wochenende in NRW“
Für den meteorologischen Sommeranfang in NRW sehen die Wetter-Aussichten schlecht aus. Experten sprechen von einem nassen Wochenende, teils mit Starkregen und Gewittern.
Hamm - Am 1. Juni ist der meteorologische Sommeranfang. Viele sehnen sich nach Sonne und Wärme – doch der Blick auf die Prognose für das erste Juni-Wochenende ist alles andere als rosig. „Im Laufe der zweiten Wochenhälfte verlagert sich ein Tief von den Britischen Inseln nach Deutschland und zieht am Wochenende kaum weiter“, erklärt Niklas Weise, Meteorologe von Wetter Online.
Meteorologischer Sommeranfang fällt ins Wasser – „An Regenjacke und Schirm denken“
Gewitter, Starkregen, Unwetterwarnungen – das Wetter macht derzeit keinen Spaß. Bereits für Fronleichnam hatten Experten viel Regen und Gewitter vorhergesagt – es steht Sauwetter statt Sommer in NRW an. Und: Diese Wetterlage sollte man gut im Auge behalten. Denn laut des Wetter-Experten besteht eine erhöhte Unwettergefahr durch ergiebigen Dauerregen in Deutschland. „Nach jetzigem Stand der Wettermodelle könnte vor allem der Süden und Osten Deutschlands betroffen sein. Das kann sich aber in den nächsten Tagen nochmal verschieben“, warnt Weise.
Besonders in den nördlichen Staulagen der Gebirge könnte es den meisten Regen geben. Die Wettermodelle berechnen aktuell einen Niederschlagsschwerpunkt zwischen dem Erzgebirge und dem nördlichen Alpenrand. Bis zum Anfang der ersten Juni-Woche können in der Spitze deutlich über 100 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen. Flüsse und Bäche führen bei diesen Mengen dann schnell Hochwasser, auch kleinere Erdrutsche sind bei bereits aufgeweichten Böden möglich.
Die gute Nachricht: Der ganz große unwetterartige Regen kommt, so Wetter-Experte Dominik Jung auf Anfrage von wa.de, wohl weiter südlich runter und könnte NRW verschonen.
Meteorologischer Sommerstart – Großer Unwetterregen weiter südlich
Ist trotzdem ein Sommerspaziergang in NRW am ersten Juni-Wochenende möglich? Die Aussicht ist eher bitter. „Auch in NRW wird das ein eher nasses Wochenende, Schauer, auch mal Gewitter mit Starkregen sind möglich“, erklärt Jung am Mittwoch. Kaum mehr als 20 Grad am Rhein seien möglich. „An Regenschirm und Regenjacke denken“, ergänzt Jung.
Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete mit Regen am Samstag, 1. Juni. Nachdem es – Stand Samstagmittag – am Nachmittag Schauer und Gewitter geben soll, sollen diese am Abend nach Süden hin abziehen. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 18 und 22 Grad. Bei Gewittern kann es zu starken Böen kommen.
In der Nacht zum Sonntag geht es wohl wolkig bis stark bewölkt weiter, vereinzelt sind auch Schauer möglich. Es kühlt sich auf 14 bis 10 Grad ab. Am Sonntag ist es laut DWD dann zunächst stark bewölkt, im Tagesverlauf sind von Nordwesten her Auflockerungen wie auch einzelne Schauer möglich bei Temperaturen von 18 bis 21 Grad.
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