Aktion in Norddinker

Rinder büxen aus und verstecken sich im Feld: Ausflug der Tiere beendet

Amtshilfe im Grenzbereich: Nach Norddinker kamen die Feuerwehr aus Werl und die Polizei aus Hamm.
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Amtshilfe im Grenzbereich: Nach Norddinker kamen die Feuerwehr aus Werl und die Polizei aus Hamm.

Vier ausgebüxte Rinder beschäftigten die Polizei, Feuerwehr und Landwirte. Mittlerweile wurden sie aus einem Feld gelockt und „nach Hause“ gebracht.

Update, 22.10 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, fand der Ausflug der Rinder ein Ende. Die vier Tiere konnten aus dem Feld herausgelockt werden. Mittlerweile sind sie wieder „zu Hause“.

Update, 18.30 Uhr: Die Verfolgung der Rinder geht weiter. Mittlerweile aber an einem anderen Ort. Denn am frühen Abend sind die Rinder weitergezogen. Laut Informationen der Polizei wanderten sie über die ausgetrocknete Ahse und sind dann in einem anderen Feld in der Nähe des Caldenhofer Wegs verschwunden.

Mehrere Landwirte haben das Feld jetzt umstellt. Die Tiere können so nicht mehr ungesehen die Fläche verlassen. Auch versuchen die Landwirte, die Rinder gezielt herauszulocken. Ebenfalls vor Ort ist die Kitzrettung Unna, die mit einer Drohne die Umgebung von oben im Auge behält.

Die Kräfte der Polizei und Feuerwehr haben den Einsatzort verlassen. Sobald die Landwirte die Rinder aus dem Feld gelockt haben, werden sie zu ihrem ursprünglichen Grundstück geführt.

[Erstmeldung] Hamm-Norddinker - Die vier Tiere versteckten sich am Freitagnachmittag (29. Juli) in einem Maisfeld - sichtbar waren sie von der Erde aus nicht, und das machte die Sache schwierig und sogar gefährlich. Denn immerhin könnten sie unvermittelt auf eine Straße laufen und damit den Verkehr gefährden - zumal sich das betroffene Feld im Dreieck Brauck/Rhynernstraße/Ahse und damit in direkter Nähe auch der Autobahn A2 befindet.

Aber einfach in das Maisfeld hineingehen, das ging auch nicht. „Bei solchen Tieren besteht Lebensgefahr, wenn sie auf Menschen zulaufen“, sagt Werls Feuerwehrchef Karsten Korte, der am Nachmittag mit drei Kameraden der Drohnengruppe nach Norddinker ausrückte. Denn zunächst galt es, die Rinder im Maisfeld zu orten. Eben das sollte mit der Drohne der Werler Feuerwehr und einer Wärmebildkamera gelingen.

Eines der Rinder kam von allein an, aber...

Einfacher wurde es vermeintlich, als am späten Nachmittag ein Tier zu einem nahen Bauernhof trottete. Doch leider stellte sich heraus, dass es nicht zu der Vierergruppe gehörte. Gleichwohl weiß die Polizei inzwischen, wem die Tiere gehören, und kann die Suche auch mithilfe der Landwirte fortsetzen, erklärte eine Sprecherin in der Hammer Leitstelle. Einen Sichtkontakt habe es bis zum späten Nachmittag noch nicht gegeben, sagte sie gegen 17.20 Uhr.

Bis zu einer Lösung sollen die Kräfte vor Ort am Feld verbleiben. Neben der Drohneneinheit aus Werl rückten allein aus Hamm drei Polizeifahrzeuge mit sechs Kräften an. Ein weiterer eingesetzter Streifenwagen aus Soest fuhr zwischenzeitlich wieder weg. Unklar blieb, ob der Veterinärdienst noch hinzugezogen werden muss.

Laut Polizei dürfte das betroffene Feld etwa 400 mal 400 Meter groß sein. Die Alarmierung ging am Freitag gegen 12.30 Uhr ein.

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