Seit 1. November
Wegen Schäden am Gleisbett: Deutsche Bahn streicht mehrere ICE-Halte in NRW
In Gütersloh hat die Deutsche Bahn Schäden an den Gleisen festgestellt. Züge müssen daher langsamer fahren. Auf einigen Fernverkehrslinien entfallen Halte.
Gütersloh – Immer wieder kommt es aufgrund von Baustellen oder Schäden an den Strecken zu Fahrplananpassungen der Deutschen Bahn in NRW. So halten Anfang November wegen einer Baustelle zwölf Stunden lang keine ICEs und Regionalzüge am Kölner Hauptbahnhof. Doch auch im Nordosten von NRW gibt es Einschränkungen. Denn die DB hat im Bereich des Bahnhofs Gütersloh auf 800 Metern Schäden am Gleisbett festgestellt. Züge dürfen daher nur noch mit geringerer Geschwindigkeit fahren. Im Fernverkehr fallen ab dem 1. November zudem Halte aus.
Wie sich die Schäden an den Gleisen bei Gütersloh auf den Bahnverkehr auswirken
- Züge müssen ihre Geschwindigkeit reduzieren. Daher verlängert sich die Fahrzeit und es kommt zu Verspätungen
- Um Verspätungen im Fernverkehr zu verringern, entfallen ab Mittwoch (1. November) auf einigen ICE- und IC-Linien die Halte in Gütersloh und Bielefeld. Die ICE-Linie von und nach Berlin hält in Bielefeld bis zur Reparatur der Gleise nur alle zwei Stunden. Welche Züge genau betroffen sind, können Reisende auf bahn.de und im DB-Navigator erfahren.
- Im Nahverkehr kann es kleinere Abweichungen in den Fahrplänen geben
- Darüber hinaus sind weitere Einschränkungen auf den Zugverkehr möglich
- Quelle: Deutsche Bahn
Bahn: Reparatur der Gleise wahrscheinlich erst ab Ende November
Bis mit der Reparatur der Schäden am Gleisbett in Gütersloh begonnen werden kann, wird es laut DB noch bis voraussichtlich Ende November dauern. „Derzeit arbeitet die DB unter Hochdruck daran, die Planungen für die Reparatur und die Bauarbeiten auf den Weg zu bringen“, so die Bahn in einer Mitteilung. Wie lange die Reparatur der Gleise dauern wird, ist noch nicht bekannt.
Damit so etwas wie in Gütersloh nicht mehr so einfach vorkommt, investiert die Deutsche Bahn in den kommenden Jahren massiv in die Infrastruktur an Bahnhöfen und Zugstrecken. So wird ab 2025 die Bahnstrecke zwischen Emmerich und Oberhausen auf 73 Kilometern saniert. Zwei Jahre später werden dann auf der Strecke zwischen Hamm, Düsseldorf und Köln auf insgesamt 156 Kilometer Schienen und Bahnhöfe modernisiert. (jr)
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