Wetterwende steht bevor
Bis zu 30 Liter Regen in wenigen Stunden – NRW muss sich warm anziehen
Heftiger Starkregen drohte am Wochenende in NRW. Die milden Temperaturen sind für den Moment Vergangenheit.
Nordrhein-Westfalen steht unter Hochdruckeinfluss, milde bis sehr milde Luft bestimmt das Wetter noch am Samstag, 18. April. Allerdings vermeldete wetter-online.de, dass das nicht so bleiben wird: „Der Samstag ist mit rund 20 Grad in der Spitze der vorerst letzte milde Tag. Bereits ab dem Nachmittag nähert sich von Benelux her eine Kaltfront und bringt erste Schauer und einzelne Gewitter.“
Am Samstag zeigte sich das Wetter den Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nach zunächst wechselnd bewölkt, im Tagesverlauf zog von Nordwesten stärkere Bewölkung auf. Ab dem Mittag waren einzelne Schauer möglich, ab dem Abend häuften sich Schauer, örtlich waren Gewitter möglich. Dabei konnten Windböen bis 60 km/h (Bft 7) aus West bis Nordwest auftreten, Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter war gering wahrscheinlich. Die Höchsttemperaturen lagen zwischen 18 und 21 Grad, in höheren Lagen zwischen 16 und 18 Grad. Der Wind drehte von Südwest auf Nordwest.
Kaltfront in der Nacht: Starkregen und teils auch Gewitter in NRW erwartet
In der Nacht zum Sonntag war mit schauerartigem Regen zu rechnen, teils auch gewittrig. Vor allem am Süd- und Südostrand waren Starkregenmengen zwischen 20 und 30 Litern pro Quadratmeter in wenigen Stunden möglich. Am Morgen zog das Niederschlagsgebiet ostwärts ab. Die Tiefstwerte lagen zwischen 3 und 8 Grad, so der DWD.
Am Sonntag blieb es wechselnd bis stark bewölkt. Anfangs war es meist niederschlagsfrei, im Tagesverlauf zogen von Nordwesten Schauer und einzelne, kurze Gewitter auf – dabei erneut Windböen bis 60 km/h möglich. Die Höchsttemperaturen erreichten nur noch 12 bis 16 Grad, in den Hochlagen um 9 Grad. Es wehte mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen. In der Nacht zum Montag war es wechselnd bewölkt und meist niederschlagsfrei. Die Temperaturen sanken auf 0 bis 5 Grad, örtlich war leichter Frost in Bodennähe möglich.
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Am Montag zeigt sich der Nordosten stark bewölkt mit zeitweisem Regen. Im Südwesten gibt es teils heitere Abschnitte, überwiegend bleibt es niederschlagsfrei. Die Höchstwerte liegen bei 10 bis 14 Grad, in Hochlagen um 7 Grad. Der Wind weht meist mäßig aus nördlichen Richtungen. In der Nacht zum Dienstag ist es meist stark bewölkt, gebietsweise fällt etwas Regen oder Sprühregen, der im Laufe der Nacht nachlässt. Die Tiefstwerte liegen zwischen 0 und 4 Grad, gebietsweise leichter Frost in Bodennähe.
Am Dienstag wechseln Bewölkung und etwas Regen, im Tagesverlauf gibt es zunehmend Auflockerungen und es bleibt niederschlagsfrei. Die Höchsttemperaturen erreichen 12 bis 16 Grad, im höheren Bergland um 10 Grad. Mäßiger Wind aus Nordost, teilt der DWD mit. Wer dem Regen entfliehen möchte, kann das in Geschäften tun. Am Sonntag sind die Läden in vielen Orten in NRW verkaufsoffen.
Rubriklistenbild: © IMAGO/Chantal Anders
