Neuer Freizeitpark

„Das schaffen die niemals“: Erlebnis-Dorf stemmt sich gegen die Zweifler

Auf der Baustelle von Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen ist noch viel zu tun. Trotzdem hält das Unternehmen klar an der Sommer-Eröffnung fest. Und das hat Gründe.

Wird Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen wirklich noch im Sommer 2026 fertig? Von Passanten, die die Promenade am Centro Oberhausen entlangschreiten und auf die Baustelle des entstehenden Freizeitparks schauen, hört man häufig Äußerungen wie „Das schaffen die niemals“. Auch Bauleiter Maik Schlichting bekommt immer mal wieder mit, wie solche Sätze von den Fußgängern geäußert werden. Im Gespräch mit wa.de trifft er in diesem Zusammenhang eine klare Aussage: „Die Eröffnung im Sommer steht unumstößlich fest.“

Baustelle von Karls Erlebnis-Dorf am 21. Mai 2026: Hier entsteht der große Hofladen.

Wie es zu den Zweifeln kommt, wird mit Blick auf das Baugelände nachvollziehbar. Auf der einen Seite sind dort schon viele Gebäude zu erkennen. Auch die Infrastruktur des ersten Karls Erlebnis-Dorfs in NRW kann man erahnen. Aber Ende Mai 2026 ist auch noch eine ganze Menge zu tun. Von den Attraktionen wie der kultigen Treggerbahn oder dem Erdbeer-Döner fehlt mit Ausnahme der Stationsgebäude und erster Fundamente noch jede Spur. Doch davon sollte man sich nach Einschätzung von Maik Schlichting nicht in die Irre führen lassen. Er sagt: „Aus meiner Sicht haben wir einen guten Stand.“

„Das ist typisch Karls“: Wieso das Erlebnis-Dorf in Oberhausen so schnell entsteht

Und der Bauleiter muss es wissen. Für ihn ist es bereits das sechste Erlebnis-Dorf, an dessen Bau er beteiligt ist. Und so spricht er aus Erfahrung, wenn er sagt: „Das ist typisch Karls.“ Schon die Erlebnis-Dörfer an den anderen Standorten in Deutschland sind vergleichsweise schnell entstanden. Das Geheimrezept auf den Baustellen des Erdbeer-Riesen: gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen. Und vor allem: ein gutes menschliches Miteinander.

„Mein Opa sagte immer: Wie es reinschallt, so schallt es raus“, erklärt Maik Schlichting. Ihm ist es wichtig, nicht die Menschen hinter den Ämtern zu vergessen. Wichtige Sachen lieber persönlich oder telefonisch in einem freundlichen Gespräch zu klären, als eine bürokratische Mail zu schreiben. Darüber hinaus gehe es auch um eine praktische Organisation. So sei das Karls-Bauteam so aufgestellt, dass viele Entscheidungen an Ort und Stelle getroffen und umgesetzt werden können.

Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen: Warum für den Bauleiter Menschlichkeit der Schlüssel ist

Immer wieder wird während des Gesprächs mit dem Bauleiter deutlich, dass es um viel mehr geht, als nur um effizientes Arbeiten. Es geht um Menschlichkeit, um Haltung. „Das Reden miteinander ist wichtig“, so Schlichting. Es fange schon beim „Hallo“, „Tschüss“ und „Danke“ an. Kleine Worte mit einer großen Wirkung. „Am wohlsten fühle ich mich auf der Innenseite eines Baufelds“, sagt der Bauleiter schließlich. Denn hier seien die Menschen ehrlich. Man könne sich direkt sagen, was Sache ist. Ohne dass es böses Blut gebe.

Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen: Bilder von der Baustelle

Mit Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen entsteht ein neues Ausflugsziel in NRW. Im Mai 2026 laufen die Arbeiten auf der Baustelle auf Hochtouren.
Mit Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen entsteht ein neues Ausflugsziel in NRW. Im Mai 2026 laufen die Arbeiten auf der Baustelle auf Hochtouren.
Mit Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen entsteht ein neues Ausflugsziel in NRW. Im Mai 2026 laufen die Arbeiten auf der Baustelle auf Hochtouren.
Mit Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen entsteht ein neues Ausflugsziel in NRW. Im Mai 2026 laufen die Arbeiten auf der Baustelle auf Hochtouren.
Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen: Bilder von der Baustelle

Die familiäre Atmosphäre, von der viele Besucher der Karls Erlebnis-Dörfer berichten, scheint also bereits auf der Baustelle einen wichtigen Teil des Erfolgsrezepts auszumachen – und dafür zu sorgen, dass es hier schneller vorangeht, als viele denken. Dass Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen nach wie vor im Sommer 2026 eröffnen soll, bestätigt auch Karls-Chef Robert Dahl auf Nachfrage von wa.de noch einmal. Es würde nichts darauf hindeuten, dass der geplante Termin am 15. Juli gefährdet sei.

Rubriklistenbild: © Daniel Schinzig

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