Verdacht der Brandstiftung
Nach Brand im Wald: Zweiter Einsatz für Feuerwehr an fast derselben Stelle
An zwei aufeinanderfolgenden Abenden hat es in Werne an fast derselben Stelle gebrannt. Am Samstag beschäftigte ein Feuer in einem Waldgebiet die Feuerwehr stundenlang. Am Sonntag brannten unweit vom ersten Einsatzort rund 300 Strohballen.
[Update, Montag] Nach dem Brand in einem Waldgebiet am Samstagabend musste die Feuerwehr auch am Sonntagabend zu einem Einsatz ganz in der Nähe ausrücken. Ebenfalls an der Straße Im Hanloh in Werne-Horst auf der Grenze zu Bockum-Hövel brannten dieses Mal laut Feuerwehr rund 300 Strohballen, die auf einer Wiese gelagert waren.
Ein Polizeisprecher sagte zu den beiden Bränden innerhalb von 24 Stunden: „Der Verdacht der Brandstiftung liegt nahe.“ Konkrete Hinweise auf Brandstiftung gebe es zurzeit nicht, daher sei man auf Zeugenaussagen angewiesen. Wer zu den Bränden etwas bemerkt hat, kann sich in beiden Fällen an die Polizeiwache in Werne wenden unter der Rufnummer 02389/921-3420 oder 921-0.
Zu dem zweiten Einsatz wurde die Feuerwehr am Sonntag um 21.38 Uhr alarmiert. Bereits auf der Anfahrt sahen die Einsatzkräfte eine große Rauchentwicklung und Feuerschein. „Da umliegend keine weiteren Sachwerte betroffen waren, keine Stromleitungen in der Nähe des Feuers waren und aufgrund des Regens wenig Funkenflug herrschte, hat sich der Einsatzleiter zusammen mit der Polizei dazu entschieden, die Rundballen kontrolliert abbrennen zu lassen“, heißt es in der Mitteilung der Feuerwehr.
Die Einsatzkräfte bereiteten einen möglichen Löschangriff unter schwierigen Bedingungen zur Wasserversorgung aber vor und stellten die ganze Nacht eine Brandwache. Damit die abgebrannten Rundballen auf Glutnester kontrolliert werden konnten, stellten sich zwei Landwirte mit ihren Radladern zur Verfügung und zogen damit die Reste auseinander, um die Glutnester abzulöschen. Nach rund 12 Stunden konnte der Einsatz beendet werden.
Großer Brand im Wald: Einsatz auch am Samstagabend
[Erstmeldung] Werne - Großeinsatz der Feuerwehr in einem Waldgebiet in Werne-Horst auf der Grenze zu Bockum-Hövel. Über Stunden kämpften Einsatzkräfte aus Werne und Hamm in der Nacht zu Sonntag (31. Oktober) gegen die Flammen.
Zeugen hatten am Samstagabend gegen 21.20 Uhr ein Feuer im Unterholz unweit der Abzweigung Im Hanloh/Oberholsener Straße gemeldet. Beim Eintreffen am Einsatzort fanden die Kameraden ein „ausgedehntes Feuer im Unterholz“ vor, wie die Feuerwehr Werne mitteilt. Etwa 40 Meter von der Straße entfernt war in einem Waldstück Holz aufgeschichtet worden, das in Vollbrand stand.
Werne/Hamm: Feuerwehr löscht großen Brand im Wald
Die Wasserversorgung war kompliziert. Die zum Teil nachgeforderten Einsatzkräfte besorgten das Löschwasser mit Tanklöschfahrzeugen (TLF) im Pendelverkehr zu Wasserentnahmestellen nach Werne bzw. Bockum. Nachdem ein Großteil der Flammen niedergeschlagen waren und eine weitere Ausbreitung des Brandes im Waldstück verhindert war, fuhr ein ortsansässiger Landwirt mit seinem Trecker das Astwerk auseinander. So kamen die Feuerwehrleute auch an die Glutnester.
Der Einsatz, an dem insgesamt knapp 60 Feuerwehrleute beteiligt waren, war gegen 1 Uhr nachts beendet. An dem Einsatz beteiligt waren folgende Kräfte: Löschzug 3 (Stockum), Löschzug 1 (Mitte), Feuerwehr Hamm - Einsatzbereich Bockum, Rettungsdienst und Polizei.
Erst vor kurzem brannte in der Innenstadt von Hamm ein Dachstuhl aus. Die Flammen schlugen aus dem Fenster.

