Noch keine neuen Erkenntnisse zu der Tat in Werne

Versuchte Tötung: Ermittler hoffen auf Hinweise von Zeugen

Der Tatort war am Samstag weiträumig abgesperrt.
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Der Tatort war am Samstag weiträumig abgesperrt.

Werne - Wie kam es am frühen Samstagmorgen auf der Kamener Straße vor dem Lokal „Nachtschicht“ zu dem handfesten Streit, in dessen Verlauf ein noch Unbekannter ein Messer zückte und einen 21-Jährigen aus Hamm lebensgefährliche Verletzungen zufügte. Diese Frage kann auch am zweiten Tag nach der Tat durch die Ermittler nicht beantwortet werden.

Die Mordkommission Dortmund ermittelt bekanntlich wegen versuchter Tötung. „Wir sammeln noch Fakten und suchen weiterhin Zeugen“, sagte der zuständige Staatsanwalt Jörg Schulte-Göbel auf Anfrage.  Bisher lägen noch immer keine neuen Erkenntnisse darüber vor, wie der Streit in der größeren Personengruppe entstanden ist und wer im Detail an der handgreiflichen Auseinandersetzung auf der Straße beteiligt war.

 Zeugen, die dazu Angaben machen können, werden gebeten, sich unter Tel. 02 31 /1 32 74 41 bei der Kriminalpolizei in Dortmund zu melden. 

Wie berichtet, wurde bei der Schlägerei nicht nur der 21-jährige Mann aus Hamm verletzt. Auch zwei weitere Beteiligte, Männer im Alter von 24 und 42 Jahren aus Hamm, erlitten Verletzungen. Die Polizei nahm am frühen Samstagmorgen einen 23-Jährigen aus Hamm als Tatverdächtigen fest, setzte ihn nach derVernehmung aber wieder auf freien Fuß. 

Die Szene-Kneipe „Nachtschicht“ befindet sich in Werne in unmittelbarer Nähe der Innenstadt an der Kamener Straße. Sie ist schon seit vielen Jahren Treffpunkt für junge Leute aus Werne und den umliegenden Städten und firmierte früher unter dem Namen „Schnarchhahn“. 

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