Feuerwehrkräfte mit Kettensägen gefordert

Erste Sturmbilanz: "Sabine" hat nicht so arg gewütet - Dienstag kein Markt

Werne Sturm Sabine Einsatz
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Den ersten sturmbedingten Einsatz hatte die Werner Feuerwehr um kurz nach halb fünf am Sonntagnachmittag. In Varnhövel war ein Baum auf die Funnenstraße gekippt.

Update, 21.21 Uhr: Sturm Sabine ist abgeflaut, Vorsicht aber weiter geboten: Der Wochenmarkt am Dienstag ist daher abgesagt. In der Nacht zu Montag war die Feuerwehr bis 5 Uhr wegen umgestürzter Bäume und loser Dachziegel gefordert. Und auch im Laufe des Montags gab es noch einiges zu tun.

Werne - Um 12.30 Uhr am Montagmittag wurde der Löschzug 3 aus Stockum der Freiwilligen Feuerwehr Werne per Melder zum Parkplatz des Hotels Stockumer Hof an der Mühlenstraße in Stockum alarmiert. 

Ein Lkw-Fahrer hatte den Notruf gewählt, weil dort ein Baum umgekippt war, der die zweite Ausfahrt des Parkplatzes versperrte. Auch die dort vorhandenen Garagen konnten nicht mehr genutzt werden, wie die Freiwillige Feuerwehr am Abend mitteilte.

An der Mühlenstraße lag ein Baum, der eine Ausfahrt des Parkplatzes des Hotels Stockumer Hof blockierte.

Die freiwilligen Kräfte sägten den Baum demnach mit der Kettensäge klein und beseitigten ihn. Der Lkw konnte die Engstelle wieder passieren.

Einsatz an der Boymerstraße - Tanne versperrt Haustür

Danach gab es einen weiteren Einsatz an der Boymerstraße in Stockum. Auf Höhe des Friedhofs war eine große Tanne umgefallen. "Der Flachwurzler ist an dem benachbarten Haus bzw. am Hauptdach und der Gaube entlang geschlagen und hat dort einen Schaden hinterlassen", hieß es seitens der Freiwilligen Feuerwehr. "Der Hauseigentümer kam nicht mehr in sein Haus, da der Baum direkt vor der Haustür lag. Der Baum wurde ebenfalls zurück geschnitten, so dass der Bewohner wieder seine Haustür nutzen konnte." 

An der Boymerstraße kam ein Anwohner wegen einer umgestürzten Tanne nicht mehr in sein Haus. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr schafften den Baum beiseite.

Zwischenzeitlich hat der Einsatzleiter und stellvertretende Wehrleiter Jörg Mehringskötter mit dem Ordnungsamt der Stadt Werne als Eigentümer der städtischen Tanne geklärt, dass der Bauhof diese final beseitigt. 

Die Sturm-Nacht von Sonntag auf Montag im Überblick

Die Nacht im Überblick: Bis kurz nach fünf in der Nacht waren die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr durch den Sturm gefordert, wie Brandoberinspektor Dr. Bodo Bernsdorf, Leiter des Löschzuges Stadtmitte, am frühen Morgen bilanzierte. Um 0.40 Uhr hatten die hiesigen Einheiten in Absprache mit der Feuerwehrführung auf Kreisebene bereits die Bereitschaft wegen des Sturms auflösen können. Zehn Kameraden waren danach noch mit zwei Fahrzeugen im Einsatz. Der letzte wurde um 5 Uhr gefahren, als an der Capeller Straße noch ein umgestürzter Baum beseitigt werden musste. 

Kettensäge und Besen wichtigstes Werkzeug

Was zwischen Mitternacht und dem frühen Morgen für die Einsatzkräfte zu tun war, hat Oberbrandmeister Tobias Tenk als Sprecher der Feuerwehr in einer Chronologie zusammengetragen. „Baum auf Fahrbahn“ war das Einsatzstichwort der Sturmnacht. Es kam um 23.43 Uhr wieder auf dem Melder. Da war auf der Stockumer Straße kein gefahrloses Durchkommen. Doch mit Kettensäge und Besen lösten die Feuerwehrkräfte das Problem im Nu. Sechs Minuten später wiederholte sich das Schauspiel auf derselben Straße im Abschnitt Evenkamp. Um 0.14 Uhr lief die Meldung „lose Dachziegel/Unklare weitere Schäden am Haus“ aus dem Beckingsbusch auf. Die eigens zur örtlichen Koordination der Sturmeinsätze in der Wache stationierten Kameraden schickten die Drehleiter mit auf den Weg, um in der Höher agieren zu können. Es zeigte sich dann aber, dass von dem Dach keine weitere Gefahr ausging.

Feuerwehr ging um 0.40 Uhr in geregelten Dienst

Nach diesem Einsatz wurde die Bereitschaft aufgelöst, da sich die Lage entspannte. Feierabend bedeutete das noch nicht. Fast zeitgleich war im Bernhard-Sickmann-Weg Hilfe vonnöten. Der Sturm hatte einen Baum war eine Hauswand stürzen lassen, darunter befand sich ein Auto, das vom Halter aber beiseite gefahren werden konnte. Um 1.25 Uhr war am Goetheweg in Höhe des Stadtwaldes wieder der Griff zur Kettensäge erforderlich, der Job aber bis 2 Uhr erledigt. Danach wurde auch die Wachbesetzung des Funkraums in Werne beendet. Um kurz nach drei mussten die Kameraden wegen es Baumes auf dem Südring in Höhe der Freilichtbühne noch einmal ran und zwei Stunde später auf der Capeller Straße. Dann hatte sich Sabine ausgetobt.

Unser Ticker über das Geschehen zuvor.

Update 0.39 Uhr: Seit die Kaltfront Werne erreicht hat, hatte die Feuerwehr weitere Einsätze, weitere Unfälle gab es bisher nicht. Kurz vor 24 Uhr wurde die Stockumer Straße zwischen Werne und Stockum gesperrt - der Grund war auch hier ein umgestürzter Baum. "Nach wie vor hat es keine Verletzten gegeben", zieht Dr. Bodo Bernsdorf ein positives Zwischenfazit.  

Update 23.22 Uhr: Ein umgestürzter Baum auf der Selmer Landstraße circa 500 Meter hinter der Gaststätte Mutter Stuff hat zwar zu einem Unfall geführt, verletzt hat sich aber niemand. Die Polizei und die Werner Feuerwehr wurden gegen 22 Uhr zum Unfallort gerufen. Laut Schilderung von Dr. Bodo Bernsdorf, Löschzugführer Stadtmitte, kippte dort ein Baum um und lag quer auf die Fahrbahn. Wie Polizei-Dienstgruppenleiter Thorsten Drichel schilderte, kam ein aus Werne in Richtung Selm fahrendes Ehepaar mit seinem Pkw gerade noch rechtzeitig vor dem Baum zum Stehen. Aus Richtung Selm kommend, habe wenig später - nach der Sicherung der Stelle - ein 21-jähriger Fahrer eines weiteren Pkw jedoch den Baum auf der Straße übersehen und sei über ihn hinweg gefahren. Zum Glück blieb er unverletzt, ebenso wie seine Mitfahrer. Es entstand laut Polizei-Leitstelle ein Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Die Feuerwehr, angerückt mit 13 Einsatzkräften, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Einsatzleitwagen und Rüstwagen, leuchtete die Straße aus, zerkleinerte den Baum mit der Kettensäge und säuberte anschließend die Fahrbahn.

Auf dem Rückweg zur Feuerwache hatte die Feuerwehr gleich den nächsten Einsatz: bei der Gaststätte Havers. Dort hatte sich laut Dr. Bodo Bernsdorf ein massives Fassenblech von der Abdeckung eines Notausstiegs gelöst und war auf die Straße geflogen. Die Feuerwehr räumte das Blech von der Straße und übergab es an den Eigentümer.

Update 22.34 Uhr: Der Höhepunkt von Sturm Sabine in NRW naht. Wie Kachelmannwetter berichtet, kommt eine Kaltfront mit einem starken Regengebiet auf uns zu. Ab 23 Uhr wird es im Ruhrgebiet extrem ungemütlich.

Update 22.21 Uhr: Offen ist bislang, ob am Montagmorgen planmäßig die Wertstofftonnen geleert werden. Bei der Stadt Werne, bei der Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft (GWA) Kreis Unna und bei den Stadtwerken Selm, die in Werne seit Jahresbeginn die Abfuhr der Gelben Tonnen durchführen, ist bisher keine Information erhältlich. Laut Plan würde die Abfuhr im Innenstadtbereich F erfolgen. 

Update 21.55 Uhr: "Alles noch ruhig in Werne", heißt es aktuell seitens der  Polizei-Leitstelle in Unna. Seit dem Nachmittag sind dort keine Einsätze in Werne erfasst. 

Update 20.34 Uhr: Auf Wernes Straßen ist erwartungsgemäß kaum etwas los. Das Mietwagen-Unternehmen ist zwar grundsätzlich weiterhin im Einsatz. "Es ist aber ganz ruhig. Die Leute sind alle zuhause", heißt es auf WA-Anfrage.

Update 19.20 Uhr: Den ersten sturmbedingten Einsatz haben die Kameraden nun schon hinter sich: In Varnhövel kippte um kurz nach halb fünf ein Baum auf die Funnenstraße und versperrte die Durchfahrt. Einsatzkräfte vom Löschzug Langern sicherten die Straße und zerkleinerten den Baum mit der Kettensäge. Der ebenfalls angereiste Löschzug 1 Stadtmitte musste nicht unterstützend eingreifen. Die Einsatzstelle wurde nach 40 Minuten an die Polizei übergeben.

Update 19.10 Uhr: Die Einsatzzentrale der Feuerwehr in der Feuerwache ist eingerichtet. 33 Einsatzkräfte stehen hier in Bereitschaft. Seit 16.30 Uhr wird heute nicht mehr die "Leitstelle Unna" von den Werner Feuerwehrfahrzeugen über Funk angesprochen, sondern nur noch "Florian Werne".

Die Einsatzzentrale im Werner Feuerwehrgerätehaus ist seit 18.45 Uhr in ständiger Alarmbereitschaft.

Eine Gruppe stellt den sogenannten "Grundschutz" für Werne sicher, dazu zählen ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und der Einsatzleitwagen. Der Grundschutz wird nicht zu den erwarteten Unwettereinsätzen herangezogen, sondern bleibt in Bereitschaft für etwaige Parallelalarmierungen, etwa bei Verkehrsunfällen. Am Gerätehaus in Stockum sind ebenfalls 17 ehrenamtliche Kameraden vor Ort. Rein theoretisch kann die Feuerwehr, wenn es sein muss, per digitalem Meldeempfänger 160 ehrenamtliche Einsatzkräfte alamieren.

Update 19.00 Uhr: Die VKU kündigt mögliche Verspätungen und Ausfälle im Busverkehr für Montag an. "Es ist nicht auszuschließen, dass es insbesondere am Montagmorgen, in Folge von Sturmschäden und damit verbundenen massiven Verkehrsbehinderungen, zu größeren Verspätungen und Fahrtausfällen kommt", teilt die Verkehrsgesellschaft kreis Unna auf ihrer Homepage mit. Die Einhaltung der Fahrpläne könne nicht gewährleistet werden. Stand Sonntag 19 Uhr gebe es noch "keine Einschränkungen im Linienverkehr".

Update 18.05 Uhr: Bis das Zentrum des Sturms im Kreis Unna eintrifft, wird es noch einige Zeit dauern. Dennoch:  Keolis stellt schon jetzt den Bahnverkehr auf allen Linien ein. Die Eurobahn fährt nur noch bis zu den jeweiligen Endbahnhöfen.
(Ausführliche Infos in unserem NRW-Ticker)

Update 17.40 Uhr: Die Agentur für Arbeit Hamm bittet ihre Kunden, am Montag in Hamm und im Kreis Unna bestehende Termine oder beabsichtigte Meldungen aus Sicherheitsgründen  nicht wahrzunehmen. Sie können Termine kurzfristig absagen oder Meldungen verschieben und bis Ende der Woche ohne Rechtsnachteile nachholen. Auch muss damit gerechnet werden, dass Agentur-Dienststellen nicht oder nicht voll dienstbereit sein können.

Erste kleinere Einsätze für die Polizei

Die Polizei wurde am Sonntag zu ersten kleinen Einsätzen gerufen. Bereits vormittags hatte sich an der Münsterstraße abgelegter Sperrmüll selbständig gemacht. Als die Polizei vor Ort eintraf, hatte der Eigentümer das Dilemma schon bemerkt und die umherfliegenden Gegenstände wieder gesichert. Eine Gefahr für den Verkehr oder Passanten habe nicht bestanden.

Vom Sturm umgefallen waren am Nachmittag gegen 14 Uhr auch Teile der Baustellensicherung in der Alten Münsterstraße. Hier waren Polizeibeamte vor Ort und stellten die Absperrbaken wieder auf. Die Baustelle ist dort wegen zu erneuernder Anschlüsse für die Gas- und Wasserversorgung eines Hauses eingerichtet.

Feuerwehr richtet Einsatzzentrale ein

Die Feuerwehr rüstet sich für den Sturm. Ab 18.45 Uhr werde ein 25-köpfiger Trupp einsatzbereit sein, teilte Dr. Bodo Bernsdorf, Löschzugführer Stadtmitte, mit. Ursprünglich war dieser verstärkte Bereitschaftsdienst für 21 Uhr vorgesehen. Mit heftigen Orkanböen sei indes erst ab den Abendstunden zu rechnen, so Bernsdorf. Bis jetzt sei der Sonntag für die Feuerwehr absolut ruhig verlaufen, so Bernsdorf am Nachmittag.

Im Vorfeld hatte die Freiwillige Feuerwehr Funkzentrale und Fahrzeuge nochmal geprüft. Ab 19 Uhr wird ein Einsatzwagen zur Kreisleitstelle in Unna fahren, damit auch die Werner Kameraden die Einsatzstellen brandaktuell im Blick haben. Dass die Fahrzeuge im Vorfeld nochmal gecheckt wurden, sei reine Formsache gewesen. "Wir sind grundsätzlich immer vorbereitet, jederzeit, ob Sturm oder nicht Sturm", so Bernsdorf.  

"Düt un Dat" bleibt Montag geschlossen

Der Wind konnte am Sonntagnachmittag echten Eisliebhabern nichts anhaben.

Die Geschäftswelt reagiert ganz unterschiedlich auf die Vorhersagen. Weil auch am Montag noch orkanartige Böen zu erwarten sind, hat der Verein "Düt und Dat" beschlossen, die Second-Hand-Läden in der Bonenstraße am Montag nicht zu öffnen. "Aufgrund der Sturmwarnung bleibt unser Geschäft am Montag, 10. Februar, geschlossen", ist an einem Aushang zu lesen. Am Sonntag reagierte die Inhaberin des Burgtreffs in Werne. Angela Kowalski teilte via Facebook mit, dass das Lokal "heute geschlossen bleibt".

Marita Melcher und ihre Kollegen vom Verein "Düt und Dat" werden am Montag nicht im Second-Hand-Laden anzutreffen sein.

Auch Omas Café blieb am Sonntag geschlossen. Im Eiscafé Venezia verweilten die Gäste wie an einem gewöhnlichen Sonntag. Selbst die Außentische und -stühle wurden teilweise genutzt. Auch das "Stilvoll im Rathaus" und die Kuhbar hatten normal geöffnet. "Normalerweise ist natürlich mehr los", sagte Betreiber Xantos Argiriou, der ganz entspannt mit der Situation umging: "Zum Glück ist das Wetter etwas, das die Menschen nicht ändern können." Solange keine Gefahr für die Mitarbeiter bestehe, werde das Geschäft auch am Montag ganz normal geöffnet sein.

Kammerkonzert findet statt

Musikinteressierte ließen sich von dem böigen Wind am Sonntagnachmittag nicht abschrecken. Das von der Stiftung Musica Sacra veranstaltete Kammerkonzert des "Lilith Quartetts" in der Kirche St. Christophorus fand wie angekündigt statt. Zu Konzertbeginn um 17 Uhr fanden sich gut 60 Zuhörer in der Kirche ein.

Evangelische Kirche sagt Diakon-Einführung ab

Die Einführung von Michael Reckmann als erster Diakon in Diensten der Evangelischen Kirchengemeinde Werne durch den  Kirchenkreis Hamm wird verschoben. Pfarrer Alexander Meese kündigte an, dass ein neuer Termin gefunden werden soll. Am Montagnachmittag will die Gemeinde den Nachholtermin für den Einführungsgottesdienst bekannt geben.

Unterricht an Werner Schulen fällt aus

In Wernes Schulen findet am Montag  kein Unterricht statt. Am Samstagmorgen veröffentlichte die Stadt Werne eine entsprechende Nachricht auf ihrer Website. Das bischöfliche Gymnasium St. Christophorus und der Kreis Unna als Träger unter anderem des Freiherr-vom-Stein-Berufskollegs in Werne zogen nur wenige Minuten später nach. „Wegen der zu erwartenden Wetterlage wird am Montag kein Unterricht an den städtischen Schulen stattfinden“, hieß es seitens der Stadt Werne. 

Hintergrund sei die Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes. Schwere Sturmböen sind demnach auch für Montagmorgen nicht auszuschließen. „Deshalb hat die Stadt Werne entschieden, dass die sichere Erreichbarkeit der Schulen nicht garantiert werden kann und die Schulen geschlossen bleiben.“ 

Betreuung in Notgruppen sichergestellt, auch in Kitas

Vor verschlossenen Türen werde indes niemand stehen, der sich doch zur Schule „verirren“ sollte. Lehrerinnen und Lehrer müssten zum Dienst erscheinen. Insofern seien die Schulen mit einem Notdienst besetzt, die Betreuung der Kinder, die zur Schule kommen sollten, sei sichergestellt – eine wichtige Information insbesondere für Eltern, die so kurzfristig keine andere Betreuungsmöglichkeit finden konnten

Alle Schulen weisen seit Samstagvormittag auf ihren Websites auf dieses Vorgehen hin. Manche Schulen setzten zusätzlich auf interne Verteiler, andernorts verbreitete sich die Nachricht über soziale Netzwerke wie WhatsApp schul- beziehungsweise klassenweise ebenso rasch. Auch WA.de berichtete am Samstagvormittag darüber. 

Wie die Stadt Werne (für die städtischen Schulen) folgten auch der Kreis Unna und das Gymnasium St. Christophorus (GSC) einer entsprechenden Empfehlung des Schulministeriums. Das GSC wird ebenso wie das Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg mit einem Notdienst besetzt sein. 

Während Schüler also von der Schulpflicht entbunden sind, können Eltern, deren Kinder eine Kindertagesstätte besuchen, ohnehin frei entscheiden, ob sie ihr Kind zu Hause lassen. Genau dies jedenfalls empfiehlt die Stadt Werne auch Eltern von Kita-Kindern für den heutigen Montag. Eine Notbetreuung werden jedoch auch die Werner Kitas ermöglichen.

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