Rosenmontagszug startet um 15.11 Uhr: Hier die wichtigsten Informationen
[Update 11.30 Uhr] Werne – Der Rosenmontagszug in Werne findet statt, allerdings eine Stunde später als geplant. Start ist um 15.11 Uhr auf dem Parkplatz am Solebad. Das teilte die Stadtverwaltung nach der Beratung mit. Ordnungsamt, Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei, DRK und IWK hatten in Anbetracht des Sturmtiefs zusammengesessen. Nach den Prognosen lässt der Sturm in der Nachmittagsstunden nach. Deshalb findet der Umzug mit einstündiger Verspätung statt.
Wir haben die wichtigsten Informationen zum Zug zusammengefasst:
Wann setzt sich der Zug in Bewegung?
Wie immer wird der Umzug auf dem Parkplatz am Hagen zusammengestellt. Start ist jetzt um 15.11 Uhr.
Welchen Verlauf nimmt der Umzug?
Vom Hagen aus geht es durch die Steinstraße und Markt. Am Bült biegt der Umzug nach rechts ab und an der Neutor-Kreuzung links in die Stockumer Straße. An der Tankstelle geht es in die Wienbrede, dann weiter über Alte Münsterstraße und Bült erneut zum Markt und durch die Steinstraße. Ende ist am Hagen.
Wie viele Teilnehmer werden erwartet?
Die IWK hat (Stand Sonntagnachmittag) 24 Wagen und acht Fußgruppen auf der Teilnehmerliste.
Wo kann anschließend weiter gefeiert werden?
Auf dem Marktplatz gibt es wie immer eine Rosenmontagsparty mit DJ, die in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen aber schon um 19 Uhr beendet wird, wie Werner Kneip vom Ordnungsamt berichtete. Gefeiert wird wie üblich im Feuerwehrgerätehaus und im Kolpingsaal sowie in den Gaststätten der Innenstadt. Wie wird für die Sicherheit der Besucher gesorgt? Ordnungsamt, Polizei und der Sicherheitsdienst BAK sind mit großem Aufgebot in der Innenstadt im Einsatz. Sie kontrollieren die Sicherheit des Zuges – zum Beispiel ob ausreichend Radwachen zur Verfügung stehen – und sorgen dafür, dass der Weg frei ist. Im Bürgersaal des Alten Rathauses wird wie in den Vorjahren eine Einsatzzentrale für die Ordnungskräfte eingerichtet.
Gibt es wieder ein Glasverbot?
Ja. Das Verbot hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. Es gilt für Marktplatz, Klosterstraße, Kirchhof und Steinstraße bis Abzweig Griesetorn. Wie üblich werden Kontrollen durchgeführt.
Wie wird die Erste Hilfe bei medizinischen Notfällen gewährleistet?
Der städtische Rettungsdienst ist in erhöhter Alarmbereitschaft. Heute stehen drei Rettungsfahrzeuge zur Verfügung. Das Rote Kreuz richtet außerdem Erste-Hilfe-Stationen in einem Zelt vor der Sparkasse und im Pfarrheim St. Christophorus ein.
Gibt es Jugendschutzkontrollen?
Selbstverständlich. Jugendamt, Ordnungsamt und Polizei arbeiten hier Hand in Hand und achten bei ihren Kontrollgängen ganz gezielt auf minderjährige Jecken, die Alkohol zu sich nehmen. Schwerpunkt der Kontrollen ist wie üblich der Markt, wo sich nach dem Umzug viele Jugendliche zum Feiern treffen. Treffen die Einsatzkräfte Minderjährige an, die stark angetrunken sind, werden die Eltern informiert, die sie abholen müssen.
Stellen die Streetworker wieder das Chill-out-Zelt auf?
Ja. Das Team lädt am Nachmittag auf den Kirchplatz ein, wo Jugendliche eine Auszeit vom Partygeschehen nehmen und sich mit einem Brötchen stärken können.
Was wird noch kontrolliert?
Die Ordnungskräfte achten wie in den Vorjahren besonders auf Wildpinkler. Wer erwischt wird, zahlt ein Bußgeld in Höhe von 35 Euro. Öffentliche Toiletten stehen auf dem Kirchplatz, im Alten Rathaus und am Griesetorn zur Verfügung.