Neujahrseinsatz
Passanten schlagen Alarm: Gasgeruch in Wohngebiet
Am ersten Tag im neuen Jahr mussten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Werne zu einem Gasalarm ausrücken. Der Jahreswechsel verlief ansonsten für die Einsatzkräfte relativ ruhig. Die Silvesterfeiern der Kameraden wurden durch zwei Autounfälle unterbrochen.
Passanten hatten an der Ecke Hermann-Löns-/Körnerstraße Gasgeruch bemerkt. Dies sei nach Angaben der Feuerwehr vor zwei Wochen schon einmal der Fall gewesen, ein Gasaustritt war seinerzeit jedoch nicht feststellbar gewesen. Am Mittwoch schlugen jedoch die Messgeräte der Feuerwehr deutlich an.
"Die Erkundung brachte zunächst ein parkendes Fahrzeug in Verdacht. Da es sich aber nicht um ein Erdgas-betriebenes Fahrzeug handelte wurde die Einsatzstelle weiter untersucht", teilte die Feuerwehr mit. Es lag die Vermutung nahe, dass eine Gas-Versorgungsleitung defekt war.
Das herbeigerufene Versorgungsunternehmen konnte den Gasaustritt mit den feineren Messgeräten bestätigen. Die Einsatzstelle wurde laut Feuerwehr nach rund einer Stunde an den Versorger übergeben. Im Einsatz waren 25 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen, der Rettungsdienst und die Polizei.
Dichter Nebel: Auto landet im Graben
Zum letzten Einsatz im Jahr 2019 kam es am Silvestertag um 13.32 Uhr. Hier wurde der Löschzug 1 Stadtmitte auf die A1 in Fahrtrichtung Bremen alarmiert. Ein Pkw hatte einen Motorschaden. Die 32 Einsatzkräfte mit den fünf Fahrzeugen konnten schnell wieder einrücken.
In der Neujahrsnacht wurden die Einsatzkräfte um 1.25 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Varnhöveler Straße gerufen. Hier landete ein Pkw vermutlich wegen des extrem dichten Nebels im Graben. Verletzt wurde niemand, die Feuerwehr übernahm die Absicherung der Einsatzstelle.
Knapp eine Stunde Später wurde der Löschzug 1 erneut alarmiert. Um 2.18 Uhr ging es mit dem Stichwort "TH_Person_klemmt" zu einem Verkehrsunfall auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen. "Die Strecke wurde bis zur Abfahrt Ascheberg abgesucht, aber ein Unfallfahrzeug konnte nicht ermittelt werden", teilte die Feuerwehr mit.
Die Wehrleute vermuteten, dass sich der Anrufer in der Örtlichkeit geirrt hat und ein Unfall zwischen den Anschlussstellen Hamm / Bergkamen und Hamm-Bockum/Werne gemeint war, zu dem die Feuerwehr Bergkamen ausgerückt war.
Der Nebel forderte alle Rettungskräfte: Die Polizei musste sich teilweise mit einer Geschwindigkeit von 20 km/h zu den Unfällen quälen.
In die McDonald's-Filiale am Autohof Werne wurde in der Nacht von Silvester auf Neujahr eingebrochen.
