Kreis Unna

Mahnmarsch in Werne gegen Grubenwassereinleitung: Arbeitskreis Grubenwasser protestiert

Das Archivfoto zeigt die frühere Einleitungsstelle von Grubenwasser in Bergkamen in die Lippe. Am 2. Dezember organisiert der Arbeitskreis Grubenwasser einen Mahnmarsch gegen die Einleitung.
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Das Archivfoto zeigt die frühere Einleitungsstelle von Grubenwasser in Bergkamen in die Lippe. Am 2. Dezember organisiert der Arbeitskreis Grubenwasser einen Mahnmarsch gegen die Einleitung.

Der Arbeitskreis Grubenwasser organisiert in Werne den zweiten Mahnmarsch gegen die Einleitung von Grubenwasser in die Lippe.

Werne - Die Mitglieder des Arbeitskreises Grubenwasser wollen die Aufklärung der Bevölkerung über die Pläne der RAG verstärken und die Forderungen zum Schutz von Mensch und Natur vor dem kontaminierten Grubenwasser breiter bekannt machen. Zu diesem Zweck organisieren die Mitglieder für Samstag (2. Dezember) den zweiten Mahnmarsch gegen die Grubenwasserpläne der RAG. Treffpunkt ist ab 10.30 Uhr am Solebad-Parkplatz in Werne, um 11 Uhr beginnt der Marsch durch die Werner Innenstadt.

Die RAG verharmlose die Risiken ihrer Pläne, schreibt der Arbeitsreis in einer Pressemitteilung. Kontaminiertes Grubenwasser bedrohe den Wasserkreislauf. Auch die Belastung mit PCB werde klein geredet: „Dies, obwohl die Einbringung von PCB in die Natur in jeder Form verboten ist. Auch klare Zusagen für den Bau von Entgiftungsanlagen waren nicht zu hören.“

Auch die Gefahr von Hebungen an Häusern und Straßen, auf die renommierte Gutachter hinweisen würden, müsse noch bekannter werden, um den Widerstand gegen die Pläne der RAG zu verstärken. „Dazu soll der zweite Mahnmarsch, diesmal in Werne, genutzt werden, zumal auch die Menschen hier wie in allen Lippe-Anrainer-Gemeinden stark betroffen sind“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Alle Bürgerinnen und Bürger, besonders auch die jüngere Generation, sind eingeladen, an dem Mahnmarsch teilzunehmen. Wie schon beim ersten Marsch in Bergkamen werde es wieder ein offenes Mikrofon geben, „sodass alle demokratischen Kräfte die Möglichkeit haben, zu Wort zu kommen.“ (Von Laura Oswald-Jüttner)

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