Planschen im  „besten Wasser der Welt" in Heil

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Die Besucher des Naturfreibads Heil ließen es sich bei sommerlichen Temperaturen richtig gut gehen.

Bergkamen Zwei Wochen lang blieb der erhoffte Besucherandrang im Naturfreibad Heil aus. Bis jetzt. Bei durchweg sommerlichen Temperaturen kamen am vergangenen Wochenende wieder deutlich mehr Besucher an den Lippearm.

Vor rund zwei Wochen wurde die Badesaison im Heiler Naturfreibad eröffnet – bisher blieben allerdings sowohl das gute Wetter als auch der erhoffte Andrang aus. Jetzt könnte die Durstrecke ein Ende haben: Am Wochenende waren wieder deutlich mehr Besucher da. Brigitte Knäpper vom badbetreibenden Schwimmverein Heil stimmt das optimistisch. „Es ist schön zu sehen, wie viele Leute heute schon ins Wasser gesprungen sind“, freute sich die Rentnerin mit Blick auf die planschenden Badegäste. 

21 Grad Wassertemperatur

Knackige 21 Grad Celsius hat das Grundwasser-gespeiste Becken momentan – und bot damit am Wochenende scheinbar nicht nur für Hartgesottene eine willkommene Abkühlung. Silke Naumann war auf Empfehlung einer Freundin sogar aus Dortmund gekommen und nahm die etwas längere Anreise gern in Kauf. „Kurz nach dem Reingehen habe ich gedacht, ich muss sterben vor Kälte“, scherzte sie, „aber nach wenigen Minuten ist es das wunderbarste Wasser der Welt.“ 

Echtes Sommergefühl 

Aber auch diejenigen, die sich noch nicht ins kühle Nass trauten, genossen die Freibad-Atmosphäre in vollen Zügen: entweder lesend auf einer Picknick-Decke, im Naturschatten vor sich hin dösend oder beim Frisbee-Spielen mit Familie und Freunden. Allein der Geruchs-Mix aus Pommes, Sonnencreme und frischem Gras vermittelte das Gefühl von Sommer. Hinzu kommt die behördlich attestierte Spitzenqualität des Wassers im Bergkamener Naturbad. 

Rund 200 Gäste am Samstag

Rund 200 Gäste lockte dieses Erfolgsrezept allein am Samstag nach Heil – darunter auch Jörg Bieröge und seine beiden Söhne. „Das Wasser ist so toll, dass wir seit Jahren hierher kommen“, schwärmte der Familienvater. Schade finde er jedoch, dass das Bad nur noch bis 19 Uhr geöffnet habe. „Das war früher mal anders. Aber ich kann die Badbetreiber verstehen, immerhin werden wir alle älter.“ 

Geöffnet hat das Naturbad täglich von 10 bis 19 Uhr immer dann, wenn das Wetter es zulässt. Bis zum Saisonende hoffen Brigitte Knäpper und ihr Mann auf möglichst viele Gelegenheiten. „Wenn es schön bleibt, werden wir auch im September noch öffnen“, versprach die Rentnerin. Erwachsene zahlen 4 Euro Eintritt, Kinder bis 15 Jahre 2 Euro.

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