Mit Blaskapelle
Holland-Markt in Bergkamen: Frikandeln, Poffertjes und mehr am 26. Mai
Erneut steht in NRW ein Holland-Markt an. Am Sonntag, 26. Mai, kommen Fans von Poffertjes, Kibbeling und mehr in Bergkamen auf ihre Kosten.
Bergkamen - Fans der Niederlande kommen in diesen Wochen und Monaten voll auf ihre Kosten. Der Holland-Markt tourt wieder durch NRW. Nachdem es am zweiten Sonntag im Mai 2024 bereits in Lengerich unzählige holländische Leckereien und Produkte gegeben hatte, steht am Sonntag, 26. Mai, ein Stopp in Bergkamen im Kreis Unna an. Bereits zum vierten Mal besuchen die Händler die Stadt.
Holland-Markt am 26. Mai in NRW: Poffertjes, Kibbeling und vieles mehr
Versprochen für den Tag von 11 bis 18 Uhr wird das volle Holland-Markt-Programm, das man auch aus den anderen Städten kennt. An etwa 40 Ständen auf dem Nordberg bieten die holländischen Standbetreiber alle möglichen Waren an. Vor allem Feinschmecker werden sich kaum entscheiden können, welchen Stand sie als Erstes besuchen sollen.
Denn natürlich gibt es holländischen Wurst und holländischen Käse. Einige Händler bieten fangfrischen Fisch an, andere haben sich auf holländische Süßigkeiten spezialisiert. Eine Frikandel? Kein Problem. Poffertjes? Natürlich, gibt es. Und auch Honigwaffeln und Lakritze wollen in die Einkaufstaschen und Münder der Besucher wandern.
Dazu gesellen sich Stände, an denen vor allem Gartenfreunde einen Fund machen können. Schnittblumen und Zimmerpflanzen können ebenso erworben werden wie Blumenzwiebeln. Ebenfalls angeboten werden Lederwaren und Holzarbeiten, Taschen und Textilien. Freuen dürfen sich die Besucher auch über eine Blaskapelle, die auf dem Bergkamener Nordberg für Musik sorgt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Städten, in denen der Holland-Markt Halt macht, ist in Bergkamen allerdings kein verkaufsoffener Sonntag angekündigt.
Holland-Markt: Seit 1990 ein beliebtes Event in ganz NRW
Die Entstehung des renommierten Holland-Marktes lässt sich bis nach Nordrhein-Westfalen zurückverfolgen, genauer gesagt bis nach Emsdetten, unweit von Lengerich. Im Zuge der Städtepartnerschaft plante die niederländische Gemeinde Hengelo im Frühjahr 1990, einen Holland-Markt auf deutschem Boden zu etablieren.
Trotz anfänglicher Hürden bei der Warenimportierung konnte an einem verregneten Herbstsonntag der erste Holland-Markt abgehalten werden. Anfangs war das Interesse der Besucher eher verhalten, was einige Händler dazu veranlasste, frühzeitig ihre Stände abzubauen. Doch mit dem Nachlassen des Regens nahm auch die Anzahl der Marktbesucher zu. Die Veranstalter vermerken auf ihrer Webseite: „Daher gibt es in Emsdetten immer noch bis zum heutigen Tag den größten deutschen Holland-Markt, mit mehr als 35 verschiedenen Händlern im Food- und Non-Food-Bereich“.
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