Kalk? Nein, danke

Zehn Zimmerpflanzen, die Leitungswasser gar nicht vertragen – sie reagieren auf Kalk

Eine rosa blühende Zimmerazalee dem Tisch
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Moorbeetpflanzen wie die Azalee können Leitungswasser nicht ausstehen.
Blätter des Gemeinenr Tüpfelfarns (Polypodium vulgare) in Nahaufnahme
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Kleine Gießsünden straft der Tüpfelfarn fast sofort mit braunen Blättern.
Bromelie mit pinker Blüte
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Bromelien wachsen in der freien Natur auf Bäumen – und da kommt nur Regenwasser hin.
Eine Alokasie im Kübel
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Lieber Mineralwasser als Leitungswasser: Die Alokasie verändert sonst vielleicht ihre schöne Blattfarbe.
Eine Hand hält eine Orchideenblüte
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Am liebsten mögen die Orchideen ein Tauchbad in kalkarmem Wasser.
Eine pinke Kamelie
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An die Kamelie darf nur Regenwasser oder entmineralisiertes Leitungswasser.
Sonnentaupflanze in Nahaufnahme
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Leitungswasser ist für den Sonnentau tabu: Es schädigt die Wurzeln der fleischfressenden Pflanze.
Eine pinkfarbene Hortensie in grünem Übertopf
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Auch als Zimmerpflanze bevorzugt die Hortensie kalkarmes Wasser.
Die herzförmige rosafarbene Blüte einer Flamingoblume oder Anthurie
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Mit gefiltertem, kalkfreien Wasser kann man der Flamingoblume (Anthurie) eine Freude machen.
Eine Gardenie mit weißer Blüte
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Die Gardenie blüht nur so elegant, wenn sie richtig gegossen wird. Am besten mit Regenwasser.
  • Ines Alms
    VonInes Alms
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Die meisten Pflanzen bevorzugen Regenwasser, aber tolerieren Leitungswasser. Die Exemplare in dieser Fotogalerie reagieren jedoch sehr empfindlich auf Kalk.

Auch wenn es etwas umständlicher ist, Zimmerpflanzen mit Regenwasser zu gießen, so danken sie es einem bis auf wenige Ausnahmen. Denn der Kalk im Leitungswasser macht vielen Pflanzen zu schaffen. Wer das Wasser nicht im Garten oder auf dem Balkon auffangen kann, für den bietet sich alternativ eine Mischung aus destilliertem Wasser und Leitungswasser an, oder wenigstens einige Tage abgestandenes Wasser. Ist das Wasser zu kalkreich, bildet sich auf der Blumenerde schnell ein Kalk- und Salzbelag.

Es gibt Zimmerpflanzen, die auf die gelösten Salze und Mineralien im Leitungswasser noch mehr als andere überaus sensibel reagieren, beispielsweise weil sie aus (sub-)tropischen Ländern mit ganz andern Bodenverhältnissen stammen oder gar nur auf Bäumen wachsen, wo sie nur Niederschlag von oben erreicht. In der Fotogalerie finde sie Pflanzen, die von Leitungswasser Schaden nehmen und schlimmstenfalls sogar eingehen.

Rubriklistenbild: © agefotostock/Imago

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