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Wintergemüse anbauen: 15 Sorten, die selbst bei Kälte und Frost wachsen

Auch im Winter können Hobbygärtner eigenes Gemüse im Garten oder auf dem Balkon anbauen. Dafür braucht es aber frostharte Gemüsesorten.

Rotkohl gehört zu den Gemüsesorten, die auch im Winter wunderbar wachsen.

Erntefrisches Gemüse aus dem eigenen Garten – das ist auch im Winter möglich. Viele Gemüsesorten trotzen Frost und Schnee und sorgen in der kalten Jahreszeit für jede Menge Vitamine auf dem Teller. Der Gang in den Supermarkt wird so deutlich seltener nötig. Welches Wintergemüse sich für den Anbau im heimischen Garten eignen und was Sie dabei beachten sollten, erklären wir im Folgenden.

Gemüsesorten, die sich für den Anbau im Winter eignen

Wer sein eigenes Gemüse im Winter anbaut, lebt deutlich gesünder. Gemüse aus dem Supermarkt hat oft lange Transportwege hinter sich, was nicht nur der Umwelt schadet – auch der Nährstoffgehalt sinkt deutlich. Wer saisonales Gemüse selbst anbaut, versorgt seinen Körper also optimal mit Vitaminen und Vitalstoffen. Zu den typischen Wintergemüse-Sorten zählen vor allem diverse Kohlarten, Wurzelgemüse und Blattgemüse.

Zu den richtig frostharten Sorten zählen:

  • Spinat
  • Feldsalat
  • Pastinaken
  • Schwarzwurzeln
  • Grünkohl
  • Rosenkohl
  • Wirsing
  • Porree

Diese Gemüsesorten sollten Sie bei richtig tiefen Temperaturen rechtzeitig ernten oder mithilfe eines Gärtnervlies wärmen:

  • Kohlrabi
  • Rotkohl und Weißkohl
  • Karotten
  • Mangold
  • Sellerie
  • Winterzwiebeln
  • Knoblauch

10 winterharte Kübelpflanzen, die Balkon und Terrasse noch viel schöner machen

Buchsbäume im Kübel nebeneinander.
Eine weiß blühende Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum).
Eine rot blühende Skimmie.
Roter Fächerahorn im Herbst.
10 winterharte Kübelpflanzen, die Balkon und Terrasse noch viel schöner machen

Das müssen Sie beim Winteranbau beachten

Beim Anbau von Wintergemüse müssen Hobbygärtner vor allem auf das Datum des ersten Frosts achten. Gemüse wächst nämlich bei niedrigen Temperaturen nur langsam oder stellen sogar ganz ihr Wachstum ein. Beginnt man zu spät mit der Aussaat oder dem Einpflanzen, erreichen die Pflänzchen dann nicht die gewünschte Größe. Im schlimmsten Fall geht das Wintergemüse sogar ganz ein, da die Pflanzen noch nicht die nötige Winterhärte besitzen. Achten Sie deshalb darauf, das Wintergemüse früh genug vor dem ersten Frost auszubringen. So sollen

  • schnell wachsende Gemüse (z. B. Rucola, Feldsalat, Spinat) mindestens eineinhalb Monate,
  • mittelschnell wachsende (z. B. Grünkohl, Kohlrabi, Lauch) zweieinhalb Monate und
  • langsam wachsende Sorten (z. B. Rosenkohl, Rote Beete, Pastinaken) dreieinhalb Monate vor dem ersten Frost

eingesät werden. Idealerweise legen Sie das Gemüse als Mischkultur im Beet an, um Schädlingen und Krankheiten vorzubeugen.

 

Rubriklistenbild: © Viviane Wild/Imago

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