Warme Pflanzenfüße

Von Basilikum bis Zitronenmelisse – wie Sie Kräuter überwintern können

Thaibasilikum, Thai-Basilikum oder thailändisches Basilikum, Ocimum basilicum var. thyrsiflora
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Thai-Basilikum (Ocimum basilicum var. thyrsiflora) ist besonders robust. Es lässt sich bei etwa 10 Grad Celsius hell und trocken überwintern und wächst dann strauchiger.
Bergbohnenkraut (Satureja montana)
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Bergbohnenkraut wird auch Winter-Bohnenkraut genannt und benötigt weder im Beet noch im Balkonkasten einen Kälteschutz. Das einjährige Sommer-Bohnenkraut muss man im nächsten Jahr neu aussähen.
Schopf-Lavendel (Lavandula stoechas), blühend im Garten
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Beim Lavendel kommt es sehr auf die Art an: Schopflavendel ist empfindlich und überwintert am besten drinnen. Echter Lavendel bekommt im Beet eine Mulchschicht. Im Topf kann er auch draußen bleiben, aber am besten gut eingepackt.
Frost und Schneekristalle haben sich durch die Kälte auf einer Pfefferminze gebildet.
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Minze ist winterhart bis zu minus 15 Grad. Im Freiland brauchen eigentlich nur exotische Sorten einen Schutz aus Reisig und Laub. Im Kübel ist an sehr frostigen Tagen ein Jute- oder Vliesmantel sinnvoll.
Person gießt Oregano im Topf.
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Der heimische Oregano ist mehrjährig, man kann ihn im Beet sich selbst überlassen. Im Topf darf er auch draußen bleiben, am besten an einer windgeschützten Wand. Das Gießen nicht vergessen.
Rosmarin im Blumenkübel
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Dem Rosmarin wird es schnell fußkalt, daher sollte er stets geschützt stehen. So kann er in milden Wintern bis minus fünf Grad Celsius sowohl im Topf als auch im Beet draußen bleiben – versorgt mit Vlies oder Reisig. Wird es frostiger, muss er zumindest als Kübelpflanze rein.
Salbei mit Reif
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Der Echte Salbei ist ein Halbstrauch und kommt im Freiland gut durch den Winter, wenn man ihn nicht zu stark zurückschneidet. Mit exotischen oder panaschierten Sorten sollte man vorsichtiger sein und sie ins Winterquartier bringen.
Schnittlauch (Allium schoenoprasum) vom vergangenen Jahr wächst zum Ende des Winters.
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Dem winterharten Schnittlauch bereitet Frost keine Probleme. Er zieht sich im Herbst ein, hier reicht eine Laubschicht. Im Kübel benötigt er zusätzlichen Winterschutz um das Gefäß herum.
Thymian Thymus vulgaris ‚Duftkissen‘
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Beim nächsten Thymian-Kauf lohnt sich ein Blick auf die Sorte: Der Thymian ‚Duftkissen‘ ist sehr frostbeständig bis minus 17 Grad. Aber auch andere Sorten kommen mit Kälte recht gut klar. Bei strengem Frost ohne Schnee dennoch mit Vlies oder Jute schützen. Zitronenthymian ist besonders empfindlich.
Zitronenmelisse (Melissa officinalis) in einem Beet
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Auch wenn Zitronenmelisse so zart aussieht: Die Pflanze ist frosthart. Im Beet benötigt sie keinen Winterschutz. Im Topf steht sie gut an der Südwand des Hauses mit Vlies, Unterlage und Laub geschützt. Oder drinnen an einem kühlen Platz – aber in beiden Fällen vorher zurückschneiden und wenig gießen.
  • Ines Alms
    VonInes Alms
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Mit etwas Fürsorge lassen sich nicht nur robuste, sondern auch einjährige Kräuter überwintern. Wie das draußen und im Winterquartier geht, erfahren Sie hier.

Im Herbst stehen viele vor der Frage, wie man welches Kraut richtig überwintert. Manche sind winterhart, manche sogar frosthart und das sieht man ihnen nicht an. Auch ob es sich um eine wärmeliebende Art handelt, führt einen nicht weiter, denn auch mediterrane Kräuter wie Thymian oder Salbei können den Winter in unseren Breiten gut überstehen. Grundsätzlich lassen sich sehr viele Kräuter überwintern – es kommt in manchen Fällen nur auf die Sorte an und macht einen Unterschied, ob man sie im Kübel oder im Beet kultiviert.

Diese Bildergalerie präsentiert die beliebtesten Küchenkräuter und wie man sie in die nächste Saison retten kann. Dabei gilt: Kräuter, die ihre Blätter abwerfen, werden dunkel überwintert. Immergrüne Kräuter wie Salbei oder Rosmarin mögen es hell. Das gelegentliche Gießen sollte man auch nicht vergessen, denn viele Pflanzen erfrieren nicht im Winter, sondern sie vertrocknen.

Rubriklistenbild: © Eibner Europa/Imago

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