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Das große 1 x 1 des Pilzsammelns – zehn Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene

Pilzsammler mit Korb auf Lichtung
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Ein luftdurchlässiger Korb ist ideal zum Pilzesammeln. Plastiktüten und Eimer sind tabu, weil die Pilze darin schnell verderben.
Maronenröhrling im Moos wachsend
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Anfänger sollten beim Sammeln mit den Röhrenpilzen wie dem Maronenröhrling beginnen, die bis auf wenige Ausnahmen wie den Satansröhrling nicht giftig und vor allem nicht tödlich sind. Finger weg von Röhrlingen mit roten Röhren! Röhrenpilze haben keine Lamellen, sondern einen Schwamm unter dem Hut.
Lamellenpilze in einer Hand
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Lamellenpilze, vor allem mit weißen Lamellen wie Trichterlinge, sind nur etwas für Fortgeschrittene. Hier muss man die Merkmale von der Hülle bis hin zur Sporenpulverfarbe sehr gut kennen, um giftige von Speisepilzen zu unterscheiden.
Grüner Knollenblätterpilz (Amanita phalloides)
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Auf den ersten Blick ist die Giftigkeit des Grünen Knollenblätterpilzes (Amanita phalloides) nicht zu erkennen.
Hand hält Smartphone über Korb mit Pilzen.
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Verlassen Sie sich beim Sammeln nicht allein auf Fotos, Bücher und Bestimmungsapps. Besser sind vorab Kurse zum Pilzesammeln, beispielsweise an Volkshochschulen.
Schnecke auf Waldpilz mit Moos und Blättern
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Von Schnecken oder Maden zerfressene, vertrocknete, schimmelige, matschige oder frostgeschädigte Pilze stehen lassen. Sie sind nicht nur unappetitlich, sondern können Verdauungsprobleme verursachen. Die häufigste Ursache von Pilzvergiftungen ist der Verzehr zu alter Pilze essbarer Arten.
Abschneiden eines Steinpilzes mit Messer
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Nur bekannte Pilze wie diesen Steinpilz sollte man mit einem Messer bodennah abschneiden. Unbekannte Pilze werden vorsichtig herausgehoben, damit man sie besser bestimmen kann.
Pfifferlinge mit Pinsel
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Schon beim Sammeln lassen sich Pilze wie Pfifferlinge mit einem Pinsel gut vorreinigen.
Pilzsachverständiger mit Knollenblätterpilz, Fliegenpilzen, Birkenpilz
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Bei jeglichem Zweifel am Sammelgut sollten Sie sich vor dem Verzehr an einen zugelassenen Pilzsachverständigen einer regionalen Beratungsstelle wenden.
Person wäscht Pilze mit Wasser
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Dass Pilze sich beim Waschen mit Wasser vollsaugen, ist ein Mythos. Stärker verschmutzte Pilze sollte man kurz unter fließendem Wasser waschen – ansonsten reicht ein feuchtes Küchenpapier zur Reinigung.
  • Ines Alms
    VonInes Alms
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Wer „in die Pilze“ gehen möchte, um sich eine kleine Mahlzeit zu suchen, sollte sich vorab gut informieren, worauf es zu achten gilt – Gesundheit und Natur zuliebe.

Das Pilzesammeln ist eine Wissenschaft für sich. Sogar wenn man sich gut auskennt, sollte man die gefundenen Pilze sehr aufmerksam untersuchen und nur dann in den Korb legen, wenn es sich wirklich um einen Speisepilz handelt. Auch Fortgeschrittene können hier immer noch dazulernen. Oftmals ist auch nicht ein Giftpilz schuld an einer Magenverstimmung, sondern die falsche Behandlung des Pilzes. Wichtig ist es letztendlich, die Pilze grundsätzlich nicht roh zu verzehren, sondern ausreichend etwa 20 Minuten zu garen – bis auf sehr wenige Ausnahmen wie Steinpilze und Zuchtchampignons, die man auch roh essen kann.

Der Natur zuliebe sollten nicht mehr Pilze geerntet werden, als am selben Tag für den Eigenbedarf gegessen werden können. In Naturschutzgebieten darf gar nicht gesammelt werden und auch wenn es anderswo erlaubt ist, gibt es beispielsweise für Steinpilze und Pfifferlinge je nach Bundesland Sammeleinschränkungen. Worauf man noch achten sollte, zeigt diese Bildergalerie.

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