Es gibt Hausmittel

Spinnen vertreiben: Mit der Kastanien-Methode bleiben die Krabbeltiere draußen

Sobald es draußen kühler wird, suchen Spinnen Zuflucht in unseren Wohnungen. Mit Kastanien vertreiben Sie die ungebetenen Gäste – ganz ohne Chemie.

Vor allem wenn es draußen kälter und feuchter wird, zieht es Spinnen in warme Innenräume, wo sie oft genug Nahrung in Form von Mücken oder Fliegen finden. Doch spätestens, wenn die Spinnweben Überhand nehmen, wäre man die Krabbeltiere auch gerne wieder los. Ein einfacher Trick mit Kastanien bietet hier eine Lösung.

Spinnen vertreiben: Kastanien mögen die Krabbler gar nicht

Die Hauswinkelspinne (Tegenaria domestica) ist zwar nützlich, aber im eigenen Zuhause in der Regel kein gern gesehener Gast.

Spinnen sind harmlose Nützlinge, die im Naturkreislauf eine wichtige Rolle übernehmen und Ungeziefer vertilgen. Gefährlich sind sie für den Menschen nicht. Aber schön anzusehen sind sie für die meisten auch nicht. Vor allem die Zitterspinne und die Hauswinkelspinne fühlen sich in unseren vier Wänden wohl – letztere ist eher groß und behaart, das wirkt abschreckend.

Was angeblich wiederum auf Spinnen abschreckend wirkt, sind starke Gerüche. Aus einer Studie des Journal of Economic Entomology geht hervor, dass sie zumindest den Duft von Kastanien gar nicht mögen.

Um die Achtbeiner auf natürliche Weise zu vertreiben, gibt es einen passenden, ganz einfachen Lifehack mit Kastanien: Ein paar Kastanien in der Wohnung – am besten auf dem Fensterbrett – verteilen und idealerweise zuvor noch mit einem Hammer etwas zerstoßen, damit sie ihren Geruch besser entfalten können. Nach einem Monat tauscht man die Kastanien gegen neue aus, da sie im Laufe der Zeit an Duftintensität verlieren.

Andere Duftstoffe, die Sie einsetzen können

Auch folgende Gerüche sollen Spinnen vertreiben:

  • Minzöl
  • Lavendel
  • Essigwasser

In einer Duftschale oder einem Diffusor können sie ihre Wirkung entfalten oder wenn man sie in einer Sprühflasche, mit Wasser verdünnt, auf Fenster- oder Türrahmen sprüht, über die die Tiere ins Haus kommen. Auch Zitronenöl wird oftmals genannt, dies zeigt jedoch in der oben genannten Studie keine Wirkung.

Exotisch, harmlos oder bissig: Zehn Spinnen, denen Sie in Haus und Garten begegnen können

Europäische Schwarze Witwe mit roten Flecken
Garten-Kreuzspinne im Netz
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Nosferatu-Spinne, Nosferatu Spinne (Zoropsis spinimana), an der Hauswand
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Eine nach wie vor einfache und umweltfreundliche Methode ist auch das Fangen und Heraustragen der Spinnen mit Glas und Papier.
Kastanien lassen sich im Haus übrigens noch auf eine andere Weise sinnvoll verwerten: Ebenfalls zerkleinert kann man daraus ein günstiges Waschmittel machen.

Rubriklistenbild: © Karina Hessland/Imago

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