Für Licht und Schatten

Zehn heimische Wildstauden, die eine Bereicherung für jeden Garten sind

Katzenpfötchen (Antennaria dioica)
1 von 10
Das Katzenpfötchen (Antennaria dioica) blüht ab Mai weiß und purpurfarben. Der ideale Platz ist ein sonniger Steingarten.
Motten-Königskerze (Verbascum blattaria), Schabenkraut
2 von 10
Die Motten-Königskerze (Verbascum blattaria), auch Schabenkraut genannt, bevorzugt einen nährstoffreichen, sandig-lehmigen Boden in voller Sonne. Sie ist eine alte Nutzpflanze gegen Schadinsekten und heute gefährdet.
Frühlingsplatterbse (Lathyrus vernus)
3 von 10
Im Schatten und im lichten Gebüsch fühlt sich die Frühlingsplatterbse (Lathyrus vernus) wohl, die zu den wilden Frühjahrsblühern zählt.
Rotblättrige Wolfsmilch (Euphorbia amygdaloides Purpurea)
4 von 10
Diese Blattschmuckstaude ist zu jeder Jahreszeit attraktiv: Die Rotblättrige Wolfsmilch (Euphorbia amygdaloides Purpurea) wünscht sich einen lehmig-sandigen, gut durchlässigen Boden.
Lein (Linum perenne)
5 von 10
Der Blaue Stauden-Lein (Linum perenne) verschönert den Sommer mit zahlreichen himmelblauen Blüten und vermehrt sich über Selbstaussaat. Für sonnige, trockene Standorte.
Biene bestäubt Große Sterndolde (Astrantia major)
6 von 10
Die schmucken Blüten der Großen Sterndolde (Astrantia major) wirken auf Bienen, Schwebfliegen und Käfer sehr anziehend. Ein Must-have für jeden wilden Garten.
Wiesenraute (Thalictrum flavum)
7 von 10
Schnecken verschmähen die Wiesenraute (Thalictrum flavum), Bienen lieben die anderthalb Meter hohe Staude. Perfekt für den Halbschatten und einen humusreichen Boden.
Knäuelglockenblume (Campanula glomerata)
8 von 10
Die Knäuelglockenblume (Campanula glomerata) bevorzugt nährstoff- und humusreiche Böden und lockt zahlreiche Schmetterlinge sowie Bienen an.
Honigbiene an einer Traubigen Graslilie (Anthericum liliago)
9 von 10
Eine edle Erscheinung im trockenen Sonnenbeet: Die zauberhaften Blüten der Traubigen Graslilie (Anthericum liliago) öffnen sich im Mai.
Rote Spornblume (Centranthus ruber)
10 von 10
Die Rote Spornblume (Centranthus ruber) liebt Wärme, Sonne und trockene Böden. Sie blüht ab Juni rosarot.
  • Ines Alms
    VonInes Alms
    schließen

Wildstauden sind nicht nur eine Oase für Insekten und Vögel. Die pflegeleichten Pflanzen wachsen auch auf schlechten Böden und sind wunderschön blühende Hingucker.

Wildstauden sind so perfekt an die heimische Natur angepasst, dass sie Insekten und anderen Tieren ein besseres Nahrungsangebot liefern als neue Pflanzenzüchtungen. Außerdem reagieren sie nicht empfindlich auf das hiesige Klima, sodass sie für naturnahe Gärten wie geschaffen sind. Die wichtigste Frage, die man sich stellen sollte, wenn man wilde Stauden anbauen möchte: Ist der gewünschte Standort sonnig, halbschattig (nur vier bis fünf Stunden Sonne am Tag) oder schattig? Während die meisten hitzeverwöhnten Wildstauden nährstoffarme und trockene Böden zu schätzen wissen, gedeihen die feuchtigkeitsliebenden Pflanzen oft gut in nährstoffreicher Erde. Informieren Sie sich vorab darüber, damit die mehrjährigen Stauden Ihnen viele Blüten und lange Freude bescheren.

Rubriklistenbild: © Chromorange/Imago

Kommentare