Wachstumsanreiz

Schneiden Sie jetzt Ihren Sommerflieder – für einen üppigen Wuchs und Tausende Blüten

Ein Rückschnitt des Sommerflieders oder Schmetterlingsstrauchs im Winter sorgt für einen stärkeren Austrieb und große Blüten. Entscheidend ist die richtige Technik.

Ab Juli fängt der Sommerflieder (Buddleja davidii) an zu blühen und zieht mit seinem Nektar viele Schmetterlinge und Bienen an. Oft flattert und brummt es so zahlreich, dass man fast das Gefühl hat, der Strauch bewege sich von selbst. Damit der Schmetterlingsstrauch nicht zu sehr in die Höhe schießt oder verkahlt und damit er viele Blüten trägt, sollte man ihn im zeitigen Frühjahr stark zurückschneiden. Februar ist dafür der beste Zeitpunkt.

Sommerflieder schneiden: Im Februar wichtig für große Blüten 

Wenn der Schmetterlingsflieder gut gepflegt und zurückgeschnitten wird, ist er ein Insektenmagnet.

Im Gegensatz zu den meisten Ziergehölzen, die im Frühjahr blühen, bildet der Sommerflieder am neuen Holz Blüten, also an den frisch gewachsenen, einjährigen Trieben. Wer ihn nicht alle ein oder zwei Jahre schneidet, muss mit weniger und kleineren Blüten rechnen. Hier gilt außerdem: Je früher man schneidet, desto früher blüht die Pflanze. Und je stärker man schneidet, desto kräftiger blüht sie.

Um den Schmetterlingsstrauch zurückzuschneiden, wählt man einen frostfreien Tag von Mitte Februar bis März. Sollte im Spätwinter noch strenger Frost drohen, verschiebt man den Rückschnitt noch etwas, rät das NDR1-Magazin Die Zarten im Garten.

Beim Schnitt geht man mit Schere oder Säge nicht gerade zimperlich vor:

  • Entfernen Sie abgestorbene Zweige sowie schwache, eng beieinander oder quer wachsende Triebe.
  • Den Strauch um mindestens ein Drittel zurückschneiden: Die Triebe aus dem Vorjahr jeweils knapp über einem frischen Neuaustrieb kappen, sodass noch zwei bis drei Verdickungen am Ast übrigbleiben, an denen sich neue Triebe bilden.
  • Dickere Äste schneidet man weniger stark zurück als schwache, dünne Triebe, rät Gärtnermeister Volker Kugel im SWR Fernsehen.
  • Für eine buschige Form lässt man die Zweige in der Mitte des Strauchs länger als die äußeren.

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Schere weg: 10 Pflanzen, denen ein Rückschnitt im Winter nicht gut tut

Eiskristalle auf einer Wildrose
Reife Walnüsse am Baum
Grüne Blätter und Rispen des Sommerflieders sind mit Raureif überzogen.
Ein mit Raureif überzogenes Federborstengras
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Ab Anfang Mai zeigt der Sommerflieder dann viele neue Triebe. Im Gegensatz zum Sommerflieder (Buddleja davidii) wird der Wechselblättrige Sommerflieder (Buddleja alternifolia) in der Regel kaum geschnitten. Der „Muttertagsflieder“, also der Gemeine Flieder (Syringa vulgaris), wird wiederum frühestens Ende Mai nach der Blüte oder im Herbst geschnitten.

Rubriklistenbild: © imagebroker/de Cuveland/Imago

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