Kurioser Rechtstreit

Darum könnte es für Sie unangenehm werden, wenn Sie nachts die Rollläden schließen

Wer seine Rollläden zu spät herunterlässt, kann sich Ärger vom Nachbarn einhandeln.
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Wer seine Rollläden zu spät herunterlässt, kann sich Ärger vom Nachbarn einhandeln.

Kaum verschwindet die Sonne, werden schon die ersten Rollläden heruntergelassen - wer das allerdings zu spät macht, könnte den Groll des Nachbars auf sich ziehen.

Schließlich gilt nach 22 Uhr die Nachtruhe - und das Herunterlassen des Rollos kann schon mal ziemlich laut ausfallen. So ärgerte sich ein Anwohner vor einigen Jahren über seinen Nachbarn, der seine Außenjalousie stets während der Ruhezeit von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens schloss.

Durch die Geräuschkulisse wurde jeden Abend das Kind aus dem Schlaf gerissen. Deshalb zog der lärmgeplagte Anwohner sogar bis vor das Amtsgericht in Düsseldorf.

Rollläden regelmäßig während der Nachtruhe geschlossen – so urteilte ein Gericht

Dort stellte sich das Gericht jedoch auf die Seite des Nachbarn: Man könne einem Mieter nicht vorschreiben, wann dieser seine Räume verdunkelt, hieß es im Urteil von 2010 (Az. 55 C 7723/10). Dass die Rollläden benutzt werden, gehöre demnach zum normalen Gebrauch einer Wohnung und es wäre nur natürlich, dass dieser auch nach 22 Uhr noch getätigt wird.

Trotzdem sollten Mieter, die Ihre Jalousien recht spät schließen, darauf achten, dies leise zu tun. Wer seine Rollläden absichtlich regelmäßig herunterkrachen lässt, kann vom Vermieter abgemahnt werden.

Passend dazu: Wer muss eigentlich Fenster, Rollläden und Jalousien von außen reinigen? Oder: Lärm in der Nachbarschaft: Was kann ich tun?

fk

Zuzug: Diese Regionen werden bis 2030 boomen

Platz 10: Der Landkreis Karlsruhe soll laut dem HWWI bis 2030 von 18.033 Einwohner auf 436.000 Einwohner wachsen - ein enormer Anstieg. Grund dafür solle die günstige Lage in der Nähe von Metropolen wie Frankfurt und Stuttgart sein, außerdem der Verkehrsanschluss zur A5 in Richtung Südwesten und den guten ICE-Verbindungen.
Platz 9: Dank seiner Nähe zu München und den erschwinglicheren Mieten im Vergleich zu der bayerischen Landeshauptstadt, soll auch der Landkreis Rosenheim in Zukunft großen Bevölkerungszuwachs bekommen. Rund 19.300 Menschen werden dann ins Alpenvorland ziehen - insgesamt macht das rund 256.000 Einwohner bis 2030.
Platz 8: Im Rhein-Neckar-Kreis erwartet man den höchsten Anstieg von Häuserpreisen bundesweit - denn angeblich werden 20.600 neue Einwohner in die Gegend um Heidelberg strömen. Damit erhöht sich die Einwohnerzahl auf 542.000 Menschen.
Platz 7: Trotz führender Positionen in Sachen höchste Miet- und Häuserpreise - die Menschen zieht es nach Fürstenfeldbruck. Wieder einmal spielt die Nähe zur Metropole München eine Rolle. Deshalb wird ein Bevölkerungsanstieg von bis zu zehn Prozent erwartet. In Zahlen sind das 20.920 neue Einwohner, die zusammen mit der jetzigen Bevölkerung 214.000 Menschen ergeben.
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