Igel und andere Gartenbewohner

Winterruhe? Diese Tiere können Sie trotzdem im Garten sehen

Igel im Laub
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Igel gehören zu den Säugetieren, die einen echten Winterschlaf halten. Schlafende Igel sollte man deshalb weder stören noch wecken. Passen Sie bei der Arbeit im Garten auf, Igel nicht zu verletzen, insbesondere, wenn Sie Laub beseitigen. Finden Sie im Winter einen Igel, so sollten Sie ihn wärmen und einer Igelstation übergeben.
Hermelin im Winter
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Bestens gerüstet für den Winter sind Hermeline: Das Fell der Säugetiere wird im Winter weiß, was eine bessere Tarnung ermöglicht. Im Gegensatz zu anderen heimischen Säugetieren halten Hermeline keinen Winterschlaf. Selbst bei frostigen Temperaturen suchen sie nach Nahrung in Form von Mäusen und Vögeln.
Siebenschlaefer (Glis glis)
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Der Siebenschläfer verbringt – wie sein Name bereits suggeriert – sieben Monate mit schlafen. Von September bis Mai, manchmal sogar Juni, graben sich die Tiere in Erdlöchern ein und rollen sich dort zusammen. Werden sie gestört, verbrauchen sie unnötig viele Energiereserven, was ihren Tod bedeuten könnte.
Damhirsch
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Der Hirsch verlangsamt im Winter zwangsläufig seinen Stoffwechsel, denn als Pflanzenfresser findet er kaum bis keine Nahrung. Seine Körpertemperatur senkt sich vor allem in den Extremitäten. Sie bewegen sich wenig und schwerfällig, was sie zum leichten Ziel für Jäger macht.
Rehe im Winterwald
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Rehe sparen im Winter Energie, indem sie sehr viel schlafen. Sie finden meist nur wenig Nahrung, weshalb es wichtig ist, die Tiere nicht zu stören. Denn das kostet die ohnehin schon geschwächten Rehe viel Energie und sie könnten als Folge sterben.
Eichhörnchen im Frost
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Eichhörnchen halten wie Waschbären, Dachse und Braunbären Winterruhe. Vorher futtern sie sich keinen Winterspeck an, denn sie verlassen in der kalten Jahreszeit täglich für wenige Stunden ihr Versteck für die Nahrungssuche. Meistens haben sie sich im Herbst außerdem Nüsse in einem Versteck gesammelt, von denen sie im Winter zehren. Trotzdem können Sie die Tiere mit einem Futterhäuschen und einer Wasserschale unterstützen.
Wildschweine im Winter
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Wildschweine sind ein Sonderfall: Da sie im Winter ein besonders dickes Fell bekommen, bleiben sie das ganze Jahr über aktiv, bewegen sich aber weniger. Um Nahrung müssen sie sich keine Sorgen machen, denn mit ihrer feinen Nase können sie sogar unter einer Schneedecke Eicheln und Pilze erschnüffeln.
Fledermaus
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Fledermäuse gehören nicht gerade zu den beliebtesten Tieren, denn sie übertragen Krankheiten und werden mit schaurigen Geschichten in Verbindung gebracht. Auch sie halten echten Winterschlaf, und zwar von November bis zum Frühjahr, wenn es wieder genügend Nahrung in Form von Insekten für sie gibt.
Murmeltier im Schnee
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Murmeltiere zählen zu den echten Winterschläfern. Sie senken ihre Körpertemperatur und kuscheln sich aneinander. Meist liegt der Bau mehrere Meter unter der Erde.
Waschbär im Schnee
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Waschbären werden in Deutschland immer verbreiteter. Sie halten keinen echten Winterschlaf, sondern nur Winterruhe. Bei Störungen werden die Tiere sofort aktiv, da sich ihr Herzschlag nicht verlangsamt.
  • Joana Lück
    VonJoana Lück
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Einen Igel im Garten unter Laub erspäht oder ein scheinbar orientierungsloses Eichhörnchen? Das sollten Sie tun, wenn Sie diese Tiere im winterlichen Garten sehen.

Echte Winterschläfer in der Tierwelt sind in Deutschland nur der Igel, der Siebenschläfer, Fledermäuse und Murmeltiere. Doch auch andere Wildtiere sollten Sie jetzt nicht stören, denn damit gefährden Sie ihr Leben. In dieser Bildergalerie sehen Sie, welche Säugetiere sich im Winter verkriechen und welche im Winter zur Höchstform auflaufen.

Rubriklistenbild: © Kangarooarts/Imago

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