Starkes Lösungsmittel

Wie Fliesen, Schuhe und sogar Möbel mithilfe von Nagellackentferner wieder sauber werden

Mit dem Lösungsmittel und einem Tuch lassen sich leichte Kratzer oder Farbspuren oft kinderleicht entfernen. Gehen Sie damit sparsam um. Hier ein paar nützliche Beispiele.

Viele haben einen daheim im Badezimmer stehen: Nagellackentferner. Aber haben Sie schon mal daran gedacht, dass Sie damit noch andere Spuren beseitigen können als nur die auf den Nägeln? Das starke Lösungsmittel gilt wegen des enthaltenen Acetons im Haushalt als ein kleiner Alleskönner. Hier ein paar Beispiele, wo Sie ihn im Alltag sparsam einsetzen können.

Lifehack: Mit Nagellackentferner werden viele Oberflächen sauber

Für die Behandlung der beanspruchten Stellen reicht in manchen Fällen ein Wattepad oder Tuch.
  • Keine Zeit für eine aufwändige Schuhpolitur? Kein Problem: Wenn es (ausnahmsweise) schnell gehen muss, können Sie kleine Kratzer auf der Gummisohle einfach mit einem Wattebausch und ein paar Tropfen Nagellackreiniger behandeln. Auch Lederschuhe können bearbeiten, indem Sie die abgenutzten Stellen damit betupfen. „Danach mit einer leichten Seifenlauge abwaschen, trocknen und wie gewohnt mit Lederpflege behandeln“, rät die Frauenzeitschrift Brigitte.de. Weiße Stoffschuhe lassen sich unterdessen recht einfach mithilfe von Backpulver und Zitrone reinigen.
  • Mit Nagellackentferner lassen sich daheim zudem so mancher Farbspritzer auf glatten Wänden, Fensterrahmen oder Möbeln beseitigen. Dasselbe gilt für Tintenflecken, vorausgesetzt, es handelt sich um eine glatte Oberfläche. Auch Dreck oder Schlieren auf Fliesen lassen sich der Frauenzeitschrift zufolge leichter mithilfe des praktischen Allrounders entfernen. Probieren Sie es einfach aus.
  • Sogar kleine Kratzer von Displays auf Smartphones, Uhren oder Laptops kann man laut Chip.de zufolge mithilfe von Nagellackreiniger loskriegen. Allerdings funktioniere das nur auf Plastik, während das Aceton keine Kratzer im Glas beseitigen könne. Wie funktioniert es auf Plastik also? Den Nagellackentferner solle man auf einen feinen Stoff träufeln und damit sanft das Display bearbeiten. Und zwar so lange, bis die Kratzer nicht mehr zu sehen seien, so der Rat.
  • Sogar eingebranntes Plastik zum Beispiel auf dem Kochfeld kann man dem Magazin zufolge mit Nagellackentferner entfernen, von dem man einige Tropfen auf ein Stück Stoff gibt und darüber reibt. „Bearbeiten Sie gründlich diese Stelle und säubern Sie diese vollständig. Am besten mit klarem Wasser“, heißt es in dem Online-Beitrag. Denn natürlich sollte nichts von dem starken Lösungsmittel auf der Metalloberfläche zurückbleiben. Bei einem Cerankochfeld sollten Sie stattdessen auf andere Mittel zur Reinigung zurückgreifen.
  • Auch Rückstände von Klebstoffen oder zum Beispiel die Reste alter Vignetten, die sich von der Autoscheibe nicht mehr richtig lösen lassen, sollen sich mithilfe von Nagellackentferner beseitigen lassen.

Gehen Sie grundsätzlich sparsam mit dem Mittel um und wischen Sie die Oberflächen, wo es sich eignet, gründlich mit Wasser nach. Sollten Sie direkt damit in Berührung gekommen sein, waschen Sie die Hände danach gründlich, denn das Aceton darf nicht auf der Haut bleiben.

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Auch Babypuder gilt übrigens als kleiner Alleskönner im Haushalt – mit der Hilfe des Puders lassen sich zum Beispiel Fettflecken auf Kleidung oder Teppichen entfernen.

Rubriklistenbild: © uspmen/Panthermedia/imago

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