Gut abwägen

Nassen Rasen mähen? Welche Regeln Sie dabei beachten sollten, um Schäden zu vermeiden

Regen im Frühjahr bringt Hobbygärtner häufig in eine Zwickmühle. Nasses Gras zu mähen birgt Risiken, ist aber möglich. Hierbei sollte man sorgfältig vorgehen.

Das Frühjahr steht ganz im Zeichen der Rasenpflege – dazu gehört auch das Mähen. Die ersten Monate des Jahres bringen immer aber auch viel Regen mit sich, vor allem der April macht diesbezüglich bekanntermaßen, was er will. Spätestens im Herbst ist die Wetterlage wieder ähnlich. Viele Hobbygärtner stellen sich da die Frage, ob man auch nassen Rasen mähen darf oder ob man warten muss, bis er ein paar Tage abgetrocknet ist.

Nasses Gras macht den Schnitt unordentlicher

Wer ein bisschen Geduld hat, sollte den Rasen vor dem Mähen lieber abtrocknen lassen.

Ob man einen nassen Rasen mähen kann, ist umstritten. Idealerweise sollte der Rasen trocken sein, wenn er gemäht wird. Feuchtes Gras zu mähen, kann zu verschiedenen Problemen führen, wie zu einem ungleichmäßigen Schnitt, dem Verstopfen des Mähers und möglicherweise sogar zu Schäden am Rasen selbst. Aber grundsätzlich ist es möglich. 

Das Rasenmähen bei Nässe hat allerdings einige Nachteile:

  • Feuchtes Gras neigt dazu, zusammenzukleben und kann den Mäher verstopfen, der Motor eines Rasenmähers kann sogar überhitzen.
  • Ein nasser Rasen wird ungleichmäßiger geschnitten, da das nasse Gras nicht so gut aufrecht steht wie trockenes Gras.
  • Das Mähen bei Nässe kann zu matschigen Spuren auf dem Rasen führen und die Rasenfläche beschädigen. Der Boden wird verdichtet.
  • Bei ungesicherten Steckdosen können Elektromäher gefährlich werden, außerdem rutscht man auf feuchtem Gras leichter aus.

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Was muss man beim Mähen von nassem Rasen beachten?

Wer die Nachteile in Kauf nimmt und sich entscheidet, den Rasen dennoch zu mähen, sollte einige Punkte zu beachten:

  • Verwenden Sie einen scharfen Mäher: Ein scharfes Mähmesser verringert das Risiko von Grasverklumpungen und einen ungleichmäßigem Schnitt.
  • Ein Fangkorb am Rasenmäher ist sehr hilfreich, da so das feuchte Gras nicht auf dem Rasen zu liegen kommt. Dieser sollte öfter geleert werden, damit das Gewicht den Rasen nicht zusätzlich belastet.
  • Warten Sie auf besseres Wetter: Falls möglich, warten Sie, bis der Regen ein paar Stunden vorbei ist, damit der Rasen vor dem Mähen wenigstens etwas abtrocknen kann. Ist der Boden nass und matschig, sollte man nicht mähen.
  • Betreten Sie den Rasen vor und nach dem Mähen nicht mehr als nötig, damit die feuchten Gräser möglichst aufrecht stehen und keine tiefen Fußabdrücke entstehen.

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  • Reinigen Sie den Rasenmäher: Nach dem Mähen bei Nässe ist es wichtig, den ausgesteckten Mäher gründlich zu reinigen, um Grasrückstände zu entfernen und Rostbildung zu vermeiden.
  • Mähen Sie langsam: Ein langsamer Mähvorgang hilft, Verstopfungen am Mäher zu vermeiden.
  • Die Schnitthöhe sollte höher sein als bei trockenem Rasen: Etwa vier bis sechs Zentimeter sind genug.
  • Entfernen Sie den Grasschnitt gleich vom Rasen, da dieser sonst leicht faulen und schimmeln kann

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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