Garten-Tipps

Schädlinge: Lästige Gartenbewohner und mit welchen Methoden man sie wieder loswird

Blattläuse auf einem Zweig
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Blattläuse Blattläuse sind wohl die Blumenfeinde Nummer 1. Sie durchdringen das Pflanzengewebe und hinterlassen süße Verklebungen, die wiederum Ameisen anziehen. Blattläuse wird man zum Beispiel mit Wasser los, indem man die Blätter mit einem starken Strahl abbraust und betroffene Pflanzenteile entfernt. Auch insektizide Seifen, Schmierseifen und andere Schädlingsmittel helfen.
Trauermücken auf einem Blatt
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Trauermücken sind kleine schwarze Fliegen, die vor allem Zimmerpflanzen befallen. Sie hinterlassen ihre Larven in der Erde, die auf den ersten Blick nicht immer sichtbar sind. Gegen Trauermücken helfen klassische klebrige Fliegenfangen und Insektensprays. Auch Hausmittel wie Backpulver oder Natron, die einfach über die Erde gesiebt werden, sollen das Insekt bekämpfen.
Schnecke auf einem Blatt
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Schnecken befallen vor allem Pflanzen im Garten, knabbern diese an oder fressen sie sogar auf und hinterlassen dabei ekelhafte Schleimspuren. Gegen Schnecken helfen zum Beispiel Bierfallen. Dazu stellt man eine Schale mit Bier ins Beet, die die Schnecken anzieht und worin die Tiere ertrinken. Hier besteht allerdings die Gefahr, dass der Geruch mehr Schnecken anzieht, als ursprünglich da waren. Abschreckend sollen dagegen Kaffeesatz oder Holzkohle wirken, die um die Pflanzen verteilt sind.
Japanische Käfer auf einem Blatt
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Der blau-grün-bronzefarbene Japanische Käfer frisst Blüten und Blätter von Blumen. Seine Larven sind weiße Maden, die die Wurzeln anfressen. Japanische Käfer entfernt man per Hand, indem man sie morgens – wenn sie noch wenig Energie haben – von der Pflanze abkratzt.
Raupe auf einem Blatt
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Raupen sehen zwar oft putzig aus, sind allerdings schädlich für die meisten Garten- und Zimmerpflanzen, weil sie diese liebend gern fressen. Raupen kann man zum Beispiel mit natürlichen Fressfeinden beseitigen, etwa indem man Schlupfwespen ansiedelt. Diese stechen nicht, fressen aber gern Raupen und andere Schädlinge.
Spinnmilben auf einer Pflanze
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Spinnmilben ernähren sich von der Flüssigkeit in Pflanzen. Dies schwächt die Pflanze, sodass die Blätter braun und welk werden. Am besten wird man diese Tierchen los, indem man Raubinsekten in den eigenen Garten einführt, die die Pflanzen selbst in Ruhe lassen. Das sind etwa Marienkäfer oder Gottesanbeterinnen. Auch eine Mischung aus 20 Litern Wasser, einer halben Tasse Buttermilch und vier Tassen Weizenmehl kann gegen diese Schädlinge helfen.
Miniermotten hinterlassen faule Spuren
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Miniermotten sind Insekten, die Blätter fressen und dabei schleimige Spuren hinterlassen. Sie setzen sich im Inneren der Pflanze ab und sind deshalb schwer zu beseitigen. Miniermotten entfernt man am besten, indem man einfach die befallenen Blätter entfernt.
Bohrer auf einem Blatt
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Bohrer sind Schädlinge, die die Pflanzen von innen heraus auffressen. Eine bekannte Art ist der Irisbohrer, der Iris-Pflanzen befällt und diese verfaulen lässt. Um Bohrer von der Iris fernzuhalten, sollte man die Blätter im Frühjahr entfernen, die der natürliche Lebensraum des Schädlings sind. Insektensprays helfen hier ebenfalls. Sind die Pflanzen bereits befallen, müssen sie ausgegraben, infizierte Stellen entfernt und dann die intakten Teile wieder eingepflanzt werden.
Thripse in einer Blume
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Thripse, auch Gewitterfliegen genannt, sind Fluginsekten, die Pflanzenteile anstechen und den Pflanzensaft aus diesen heraussaugen. Gegen diese Insekten hilft ein Besprühen oder Abduschen der Pflanze mit einer Seifenlauge. Man sollte allerdings vorher die Ballenoberfläche der Pflanze abdecken, damit die Thripse nicht dorthin flüchten können.
Schildläuse auf einem Stamm
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Schildläuse zeigen sich als eine Art Wachsbeschichtung auf den Blättern einer Pflanze. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um kleine Insekten, die nur wie Pflanzenteile aussehen. Am besten wird man die Schildläuse los, indem man die betroffenen Blätter und Zweige entfernt. Ist der Befall noch schwach, kann man die Insekten auch mit einem in Reinigungsalkohol getränkten Wattepad abkratzen.

Läuse, Milben und Schnecken sind im Garten nicht gern gesehen, aber oft unausweichlich. Das können Sie gegen die Schädlinge tun.

Wenn das Klima stimmt und das Nahrungsangebot passt, futtern sich unerwünschte Schädlinge wie Insekten, Weich- oder Nagetiere durch Beete und Blumenrabatten. Mal sind die Plagegeister spezialisiert und nur wenige Pflanzenarten betroffen. Andere sind nicht wählerisch und nehmen jede grüne Frischkost gerne an. Da müssen Sie jedoch nicht wehrlos zusehen, oft können Sie schon mit Hausmitteln eine erste Kampfansage machen.

Rubriklistenbild: © W. Willner/Imago

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