Energieverbrauch

Kerzen statt Weihnachtsbeleuchtung: Darum sollten Sie besser darauf verzichten

Festliche Weihnachtsbeleuchtung gehört zur Adventszeit einfach dazu. Was Sie in diesem Jahr beachten müssen.

Die steigenden Energiepreise wirken sich auch auf die Weihnachtszeit aus – und verderben vielen Deutschen die Weihnachtsstimmung. So fordert die Deutsche Umwelthilfe in diesem Jahr auf die Weihnachtsbeleuchtung zu verzichten. Wer nicht ganz ohne weihnachtlichen Lichterglanz die Vorweihnachtszeit verbringen möchte, denkt möglicherweise über Alternativen wie Kerzen nach. Doch Vorsicht, Weihnachtsbeleuchtung mit Kerzenlicht hört sich zwar erst mal romantisch an, bringt aber auch einige Gefahren mit sich. Was Sie bei der Dekoration mit Kerzen beachten müssen und welche Alternativen es noch gibt, erfahren Sie hier.

Kerzen statt Weihnachtsbeleuchtung: Vorsicht, Brandgefahr!

Festlich beleuchtete Wohnungen, Gärten und Hausfassaden gehören zur Weihnachtszeit einfach dazu. Egal ob klassisch oder eher kitschig – Jahr für Jahr bringt die Weihnachtsbeleuchtung vielerorts Kinder und Erwachsene zum Strahlen. Doch der Lichterglanz für Haus und Garten hat in diesem Jahr einen bitteren Beigeschmack. So verschlingt die Festbeleuchtung enorme Mengen Strom. Laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) wird in der Adventszeit alleine in Deutschland so viel Energie verbraucht wie eine Stadt mit 270.000 Einwohnern im ganzen Jahr benötigt.

Kerzen sorgen in der Adventszeit für weihnachtliche Stimmung.

Um Geld zu sparen, wollen viele in diesem Jahr zur Weihnachtsbeleuchtung mit Kerzen greifen. Diese sorgen auf dem Adventskranz oder Weihnachtsbaum zwar für eine gemütliche Atmosphäre, sind aber auch besonders gefährlich. Denn brennende Kerzen sorgen immer wieder für Brände. Besonders heikel sind echte Kerzen am Weihnachtsbaum. Schnell kann es passieren, dass die Kerze unbeaufsichtigt ist und die trockenen Äste des Baums anzündet. Lichterketten oder LED-Beleuchtung sind für den Weihnachtsbaum daher eine sichere und gute Alternative. Für die weihnachtliche Beleuchtung auf dem Tisch sind die Kerzen dagegen besser geeignet. Wer zur Dekoration des Adventskranzes zu Kerzen greift, sollte den angezündeten Kranz jedoch nicht aus den Augen lassen und die Kerzen auspusten sobald er den Raum verlässt.

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Paar wechselt Glühbirne
Eine Frau duscht.
Küche mit Kühlschrank
Eine Hand hält eine Fernsehbedienung.
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Kerzen statt Weihnachtsbeleuchtung: Energie sparen zum Fest

Wer sich angesichts der steigenden Energiekosten und der Gefahren von Kerzen so seine Gedanken macht, für den gibt es gute Nachrichten: Möglichst wenig Strom zu verbrauchen und trotzdem sicher durch die Weihnachtszeit zu kommen, muss nicht unbedingt ein Widerspruch sein. Moderne Lichterketten mit LED-Lampen verbrauchen deutlich weniger Energie als herkömmliche Lichterketten. Die LED-Beleuchtung benötigen nur etwa ein Zehntel des Stroms – und leben zudem rund 100-mal länger. Das liegt daran, dass eine LED-Leuchte pro Watt im Schnitt sechs bis sieben Mal so viel Licht erzeugt wie eine gewöhnliche Glühbirne. Moderne Lichterketten sind daher eine nachhaltigere Alternative zu konventionellen Glüh- und Halogenlampen.

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Doch auch wenn LED-Lampen deutlich weniger Strom verbrauchen, sollten sie in diesem Jahr keinesfalls rund um die Uhr leuchten. Einige Stunden am Tag und zumindest nachts sollten Verbraucher die Lichterketten daher vom Strom nehmen. Eine Zeitschaltuhr, die sich zur gewünschten Zeit einfach von selbst an- und ausschaltet, ist für die Weihnachtsbeleuchtung daher besonders praktisch.

Rubriklistenbild: © Panthermedia / Imago

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