Müll richtig trennen

Alltagsfragen: Dürfen zerbrochene Trinkgläser ins Altglas – oder müssen sie in den Restmüll?

Die richtige Mülltrennung wirft bei vielen Menschen Fragen auf: Gehören zerbrochene Trinkgläser nun ins Altglas? Oder doch lieber in den Restmüll?

Der samstägliche Gang zum Altglas-Container gehört bei vielen zum Wochenend-Ritual dazu. Alte Wein-Flaschen oder Gurkengläser können zu 100 Prozent wiederverwertet werden und erhalten so ein neues Leben. Eine gute Sache also. Dennoch dürfen nicht alle Gegenstände aus Glas im Altglas-Container entsorgt werden. Gehören Trinkgläser dazu?

Wo entsorge ich zerbrochene Trinkgläser?

Auch, wenn es unlogisch erscheint: Trinkgläser dürfen nicht im Altglas-Container entsorgt werden.

Alte Trinkgläser oder Glasgeschirre gehören in den Restmüll – und nicht in den Glascontainer. Der Grund: Das Material von Trinkgläsern ist anders zusammengesetzt als das Glas für Flaschen oder anderen Lebensmittelverpackungen und hat daher einen anderen Schmelzpunkt, wie Ökotest berichtet. Werden Trinkgläser dennoch in den Altglas-Container geworfen, können sich daraus Probleme beim Recycling und der Herstellung neuer Verpackungsgläser ergeben. Scherben sollten ohnehin gleich in den Hausmüll.

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Was darf außerdem nicht in den Altglas-Container?

Neben Trinkgläsern dürfen auch andere Gegenstände aus Glas nicht im Altglas-Container entsorgt werden. Dazu gehören laut gruener-punkt.de etwa:

  • Kaffeekannen aus feuerfestem Glas
  • Fensterscheiben
  • Autoscheiben
  • Flachglas
  • Spiegel
  • Glühbirnen, Autolampen, Leuchtstoffröhren
  • Auflaufformen aus Glas
  • Mikrowellengeschirr
  • Ceran-Kochfelder oder Glas-Kochplatten
  • Blumentöpfe und Vasen

Auch Geschirr aus Porzellan oder Steingut hat im Altglas nichts verloren. Kleine Mengen entsorgen Sie im Restmüll, größere Mengen auf dem Wertstoffhof.

11 Mythen über das Energiesparen, auf die viele immer noch hereinfallen – Sie auch?

Strom verbraucht am meisten Energie im Haushalt? Falsch! Nur sechs Prozent beträgt der Stromverbrauch am Gesamtenergieverbrauch. Die Heizung dagegen macht stolze 75 Prozent aus.
Der Backofen muss in der Regel nicht vorgeheizt werden, da er sich ohnehin schnell erwärmt. Lediglich bei empfindlichen Teigen, wie Pizza oder Soufflé, ist ein Vorheizen sinnvoll.
Bei der Mikrowelle kommt es laut GEO darauf an: Bei Gerichten bis zu einem halben Kilogramm lohnt es sich, diese in der Mikrowelle zu erhitzen. Bei größeren Speisen verbraucht die Erwärmung auf dem Herd weniger Energie.
Um das dreckige Geschirr nach dem Essen wieder sauber zu bekommen, ist der Geschirrspüler in der Regel die sparsamste Methode. Nur bei Single-Haushalten lohnt es sich, sein Geschirr per Hand zu spülen.
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Altglas darf übrigens nur zu bestimmten Zeiten an den Sammelstellen eingeworfen werden – sonntags droht sogar ein Bußgeld. Ob Sie Deckel und Schraubverschlüsse zuvor vom Altglas entfernen sollten, erfahren Sie hier. Und auch bezüglich der Sauberkeit herrscht oft Rätselraten – müssen Flaschen und Gläser gespült werden, bevor sie im Altglas-Container landen?

Rubriklistenbild: © Petra Schneider-Schmelzer/Imago

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