Instagram-Account Museum of Deutschland

„Jetzt sind wir erstmal dran“: Zettel im Treppenhaus lässt User schmunzeln

Sind Sie zufrieden mit Ihren Nachbarn oder gibt es ab und zu Stress – zum Beispiel wegen der schlechten Internetverbindung?

Sehen Sie noch lineares Fernsehen oder ist es doch öfter die Lieblingsserie oder ein spannender Film auf einem Streaminganbieter, der abends für die nötige Portion Unterhaltung sucht? Das Angebot an visuellen Programmen, Serien, Filmen und Streamingdiensten ist so groß wie nie – Tendenz steigend. Im Gegensatz zu normalem Fernsehen benötigen Sie zum Streamen, egal ob auf dem Laptop, Tablet oder Smart-TV, aber vor allem eines: eine stabile Internetverbindung.

Doch gerade gutes Internet ist in Zeiten von Homeoffice oft Mangelware. So auch in einem Fall, der auf Instagram die Gemüter erhitzte. Der Account „Museum of Deutschland“, der, ähnlich wie „Notes of Berlin“, bekannt für lustige Beiträge aus Alltagssituationen ist, postete kürzlich ein amüsantes Foto. Zu sehen war die Beschwerdenachricht unbekannter Hausbewohner, die sich mit einer ungewöhnlichen Bitte an ihre Nachbarn wandte.

Hausbewohner entdecken Streaming für sich und beschweren sich über die Internetnutzung der Nachbarn

Das gepostete Foto zeigt eine Beschwerdenachricht, in der Hausbewohner ihre Nachbarn bitten, ihnen abends und am Wochenende den Vortritt beim Filme- und Seriengucken zu lassen. Neu im Streaming-Game angekommen, sehen sie sich nämlich im Recht, das Internet für sich zu beanspruchen. Schließlich haben sie bislang darauf vollständig verzichtet und wären eigenen Angaben zufolge „jetzt erstmal damit dran“.

Ein kreativer Vorschlag soll das Problem der schlechten Internetverbindung lösen:

  • Am Montag darf das Erdgeschoss streamen.
  • Am Dienstag der 1. Stock.
  • Am Mittwoch der 2. Stock.
  • usw.

„Passiv aggressiver“ Zettel im Treppenhaus lässt Netz schmunzeln

Die Kommentare unter dem Post von Museum of Deutschland sind größtenteils amüsiert: „Das ist das Deutscheste, was ich jemals gelesen habe“ schreibt beispielsweise eine Nutzerin. Ein anderer User reagiert mit einem Lachsmiley und kommentiert: „Omg das ist so passiv aggressiv“. Auch über die Identität der Texteschreiber werden Mutmaßungen angestellt, ob sie die Grünen oder die CDU gewählt haben, eine Nutzerin ist sich auf jeden Fall sicher: „100% sind das Boomer“.

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Streaming lädt nicht: Kann das Internet durch Nachbarn überlastet sein?

Beim Streamen von Filmen und Serien sorgt wohl nicht für größeren Frust als eine lahme Internetverbindung.

Da inzwischen in Deutschland vermutlich nahezu jeder Haushalt eine Internetverbindung zu Hause hat, kann es mit der optimalen Internetverbindung durchaus einmal schwierig werden. Denn wie beispielsweise Chip.de berichtet, muss man sich die Frequenzbereiche in Mehrfamilienhäusern mit den Nachbarn teilen, was Internetstörungen nach sich ziehen kann. Mithilfe kostenloser Programme können Sie sich die Auslastung der Funkkanäle und die Kanalbelegung der Nachbar-WLANS dem Bericht zufolge allerdings anzeigen lassen. Ntv empfiehlt, ungenutzte Kanäle manuell auszuwählen oder zu 5-GHz-Frequenzband zu wechseln.

Rubriklistenbild: © AntonioGuillem/Imago

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