Hinweise auf geplante Einbrüche

Neue Einbrecher-Methoden: Vorsicht bei Blättern, Ästen und Steinen vor Ihrer Haustür  

Besonders während der Ferien und Urlaubssaison schlagen Einbrecher gerne zu. Die Polizei bittet um erhöhte Wachsamkeit bei Ungewöhnlichkeiten rund ums Haus.

Was auf den ersten Blick wie die Überbleibsel des letzten stürmischen Unwetters aussehen mag, könnte ebenfalls ein Zeichen zwischen Einbrechern sein. Die dezente Markierung aus unscheinbaren Steinen, Blättern und Stöckchen scheint die neuen „Gauner-Zinken“ zu bilden, berichtet Bild.de. Was früher noch mit Kreide an die Hausfassaden gekritzelt wurde, wird nun, noch unauffälliger vor oder nahe der Haustüre gelegt.

Äste, Blätter und Steine vor der Haustür, könnten das Einbrecher gewesen sein?

Nach vermehrten hinterlassenen Spuren in Essen und Mühlheim rät die Polizei vor Ort dazu, regelmäßig und besonders achtsam den Hauseingang zu kontrollieren. Bei dieser neuartigen Verständigung unter Verbrechern lassen sich schon erste Muster erkennen. So werden zum Auskundschaften potenzieller Einbruchsziele nicht wahllos Steine vor die Türe geworfen.

Nicht nur in den dunkleren Jahreszeiten schlagen Einbrecher gerne zu. Auch im Sommer, besonders während der Urlaubssaison, sollten Sie wachsam sein. (Symbolbild)

Vielmehr fanden die Betroffenen solcher Gauner-Zinken Blätter, Stöckchen und Zahnstocher in die Fenster- und Rollläden geklemmt oder zwischen Eingangstür und Zarge gesteckt, wie es bei Bild.de heißt. Außerdem wurden in Papier gewickelte Steine nahe der Haustüren gefunden.

Mehr Sicherheit zu Hause

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Steine, Stöcke und seltsame Symbole aus Kreide – Was es zu bedeuten hat

Nach mindestens zwei Wohnungseinbrüchen Ende Juli ergaben die Ermittlungen der Polizei Hinweise auf besagte Konstrukte aus Naturmaterialien. Die Polizei erklärte den Zusammenhang zwischen den Markierungen und der Abwesenheit der Anwohner im Rahmen der Verständigung zwischen Einbrechern.

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So lassen sich die Einbrecher das längere Liegenbleiben der im Voraus drapierten Gegenstände mit einer gleichlangen Abwesenheit der Bewohner bestätigen. Gerade für Einbrüche in der Urlaubszeit wichtig zu wissen. Obwohl sich die Betrüger mit ihren Markierungen weiterentwickelt zu haben scheinen, sollten Sie auch bei Kreidesymbolen rund ums Haus weiterhin wachsam bleiben. Zusätzlich sollten Sie Ihr Zuhause vor dem Urlaub entsprechend vorbereiten, um Verbrechern keinen günstigen Einstieg zu ermöglichen.

Zusätzliche Sicherheit – So schützen Sie Ihr Zuhause gegen Einbrecher

Um den Urlaub richtig genießen zu können, möchte man sein Haus und Eigentum grundlegend in Sicherheit wissen. Die Polizei rät nach einer Einbruchsserie in NRW, seine Abreise nicht in den sozialen Medien anzukündigen und öffentlich bekannt zu machen. Stattdessen sollten Sie einen vertrauenswürdigen Nachbarn oder Bekannten über Ihre Abwesenheit informieren und darum bitten, regelmäßig bei Ihnen nach dem Rechten zu sehen und Ihren Briefkasten zu leeren.

Sollten Sie Ungewöhnlichkeiten in Ihrer Wohngegend beobachten, melden Sie diese umgehend der Polizei, um zukünftige Einbrüche bei sich und Ihren Nachbarn vorzubeugen. Zusätzlich sollten Sie vor Ihrer Abreise sorgfältig kontrollieren, dass alle Fenster und Türen fest geschlossen sind. Außerdem sollten Sie sich von einem Versteck für Ihren Ersatzschlüssel unter der Fußmatte, im Blumentopf oder andernorts trennen.

Um kein Bild der dauerhaften Abwesenheit zu schaffen, können Sie sich außerdem eine Zeitschaltuhr für Ihre Beleuchtung im Haus installieren. Jalousien und Vorhänge sollten auch nicht vollkommen heruntergelassen und zugezogen werden. Fahren Sie diese lieber auf unterschiedliche Höhen, etwa halb tief herunter. Abschließend sollten Sie Ihre Wertsachen nicht an den herkömmlichen Orten, wie dem Schlafzimmer oder der Keksdose in der Küche verstecken.

Rubriklistenbild: © Zoonar/IMAGO

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