Allzweckwaffe im Haushalt

Alufolie hat zwei verschiedene Seiten und jede hat eine andere Funktion – wissen Sie, welche?

Alufolie hat sowohl eine glänzende als auch eine matte Seite, die eher zufällig entstanden sind. Dennoch erfüllen beide einen unterschiedlichen Zweck.

Alufolie hält Speisen länger warm und wird auch oft zum Kochen oder Grillen genutzt. Aber ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Alufolie zwei verschiedene Seiten hat? Die obere Seite glänzt, währen die Unterseite lediglich matt schimmert.

Unterschiedliche Seiten der Alufolie entstehen produktionsbedingt

Beabsichtigt ist das allerdings nicht: die unterschiedlich aussehenden Seiten entstehen laut Galilieo.tv eher zufällig, bei der Produktion der vielseitigen Rolle. Bei der Herstellung werden zwei Folien gleichzeitig gepresst, damit sie nicht reißen. Dabei poliert eine Doppelwalze die beiden äußeren Flächen glänzend, während die Innenseiten aneinanderreiben – und in der Folge matt aussehen.

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Glänzende und matte Seite der Alufolie – diese Eigenschaften haben sie

Auch, wenn die matte und glänzende Seite unbeabsichtigt entsteht, so weisen sie laut dem Portal Chip.de dennoch unterschiedliche Eigenschaften aus, die Sie sich in der Küche zunutze machen können:

  • Da die glänzende Fläche mehr Licht und Wärme reflektiert als die matte, hält sie Speisen länger warm. Decken Sie also warme Gerichte, wie etwa fertige Pfannkuchen, mit der glänzenden Seite nach innen ab. Auch die klassische Leberkässemmel bleibt so länger heiß.
  • Wollen Sie Gerichte dagegen kühl halten, sollten Sie die glänzende Seite nach außen drehen (bzw. die matte Seite nach innen), damit weniger Wärme hinein dringt.

Ob der Temperaturunterschied am Ende wirklich so gravierend ist, ist jedoch umstritten. Laut Galilio.tv soll der Unterschied beim Essen kaum spürbar sein.

In Alufolie gewickelt bleiben Leberkässemmeln länger warm.

11 Mythen über das Energiesparen, auf die viele immer noch hereinfallen – Sie auch?

Strom verbraucht am meisten Energie im Haushalt? Falsch! Nur sechs Prozent beträgt der Stromverbrauch am Gesamtenergieverbrauch. Die Heizung dagegen macht stolze 75 Prozent aus.
Der Backofen muss in der Regel nicht vorgeheizt werden, da er sich ohnehin schnell erwärmt. Lediglich bei empfindlichen Teigen, wie Pizza oder Soufflé, ist ein Vorheizen sinnvoll.
Bei der Mikrowelle kommt es laut GEO darauf an: Bei Gerichten bis zu einem halben Kilogramm lohnt es sich, diese in der Mikrowelle zu erhitzen. Bei größeren Speisen verbraucht die Erwärmung auf dem Herd weniger Energie.
Um das dreckige Geschirr nach dem Essen wieder sauber zu bekommen, ist der Geschirrspüler in der Regel die sparsamste Methode. Nur bei Single-Haushalten lohnt es sich, sein Geschirr per Hand zu spülen.
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Lebensmittel, die nicht in Alufolie gehören

Ob die Reste vom Abendessen oder Fisch und Kartoffeln beim Grillen: Viele nutzen Alufolie, um Gerichte einzuwickeln oder sie darin zu garen. Doch Vorsicht: Manche Speisen können das enthaltene Aluminium dabei aufnehmen, was der Gesundheit schaden kann. Vor allem salzige und säurehaltige Lebensmittel wie etwa Zitronensaft, Feta oder Tomatenmark, lösen das Metall aus der Folie. Deshalb sollten solche Lebensmittel nie über längere Zeit mit Aluminium in Berührung kommen, rät die Verbraucherzentrale.

Alufolie richtig entsorgen

Nach dem Gebrauch entsorgen Sie Alufolie im Gelben Sack oder über die Gelbe Tonne. Oder Sie nutzen die gebrauchte, aber noch saubere Alufolie zum Reinigen des Bügeleisens oder um Ihren Silberschmuck neuen Glanz zu verleihen.

Der Umwelt zuliebe sollten Sie auf Alufolie aber am besten verzichten, da beim Herstellungsprozess laut Utopia.de u.a. viele giftige Chemikalien entstehen sowie enorm viel Energie verbraucht wird. Decken Sie Speisereste stattdessen mit wiederverwendbaren Bienenwachstüchern ab. Und belegte Brote lassen sich auch in Butterbrotpapier oder Frischhalteboxen wunderbar transportieren.

Rubriklistenbild: © Bernd Juergens/Imago

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