Gesundes aus dem Garten

Superfood: Zehn gesunde Nahrungsmittel, die Sie direkt vor Ihrer Haustür finden

Rote Beete, Rote Rübe (Beta vulgaris)
1 von 10
Rote Beete steckt voller gesunder Inhaltsstoffe. Die beliebte Knolle enthält neben dem hohen Gehalt an Mineralstoffen und Vitaminen auch entzündungshemmende Betalaine. Die roten Farbstoffe sollen zudem bestimmte Krebsarten vorbeugen und Schmerzen lindern. Wer die klassisch eingelegte Rote Beete nicht mag, sollte diese mal in geraspelter Form im Salat oder als Saft ausprobieren.
Brokkoli
2 von 10
In Brokkoli sind eine Vielzahl gesunder Vitamine und Nährstoffe zu finden. Neben Vitamin C, B-Vitaminen, Vitamin K und Folsäure sind in Brokkoli zudem besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Die sogenannten Polyphenole sollen in Kombination mit Sulforaphan, einer Verbindung aus der Familie der Senföle, das Risiko von Entzündungen und Krebs senken.
Ein Junge hält eine Tüte mit Salat in den Händen.
3 von 10
Rucola, auch bekannt als Salatrauke, zählt zu den Kreuzblütengewächsen, welche auch in deutschen Gärten gerne wachsen. Der leicht bittere Geschmack von Rucola ist ein Anzeichen der in dem Salat enthaltenen gesunden Senföle. Die Bitterstoffe wirken im Körper als natürliche Antioxidantien und schützen so die Zellen. Doch die grünen Blätter sind auch reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen.
Heidelbeeren
4 von 10
Heidelbeeren sind reich an gesunden Nährstoffen wie Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Eisen, Magnesium, Kalzium und Kalium. Neben zahlreichen Mineralstoffen enthalten Blau- und Heidelbeeren zudem zahlreiche Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Von Juni bis Ende September sind die blauen Beeren sowohl in deutschen Gärten, aber auch im Wald als wilde Heidelbeeren zu finden.
Walnüsse sind ein gesunder Snack für zwischendurch: Der regelmäßige Verzehr bringt viele Vorteile.
5 von 10
Die heimischen Walnüsse gehören zu den gesündesten Nusssorten. Grund dafür sind die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren. Aber auch Magnesium, Eisen, Zink, B-Vitamine und Vitamin E machen die Nuss zum gesunden Snack. Ungesättigte Fettsäuren wirken sich zudem gesund auf Cholesterinspiegel und Blutdruck aus.
Blattlausbefall an Grünkohl
6 von 10
Deftiges Gemüse wie Kohl ist gerade in der traditionell deutschen Küche sehr beliebt. Gedünstet, als Salat oder im Smoothie kommt Kohl allerdings deutlich gesünder daher. In allen Kohlsorten sind eine Reihe Vitamine, Mineralstoffe und gesundheitsförderlicher Spurenelemente zu finden. Die enthaltenen Ballaststoffe wirken sich darüber hinaus positiv auf die Verdauung aus und halten länger satt.
Zu sehen ist eine Gärtnerin ab der Hüfte abwärts, die in einer Hand einen großen Bund Möhren trägt und dabei im Gemüsebeet steht (Symbolbild)
7 von 10
Möhren wachsen beinahe das ganze Jahr über in deutschen Gärten. Das orangefarbene Gemüse ist dabei besonders gesund für die Augen. Aber auch das Zellwachstum, die Haut und die Schleimhäute profitieren von den in Karotten enthaltenen Vitaminen.
Ein Löffel, der in einem Behälter mit Leinsamen steckt.
8 von 10
Leinsamen sind nicht nur aufgrund der enthaltenen Ballaststoffe besonders gesund. Die Körner punkten auch mit reichlich Omega-3-Fettsäuren, welche sich positiv auf Herz, Blutgefäße und Nervenzellen auswirken. Damit die Leinsamen ihre Wirkung entfalten können, sollten sie am besten zerstoßen oder als Leinöl aufgenommen werden. In Salaten, Müsli oder im Joghurt bereichern sie so den täglichen Speiseplan.
Zu sehen sind Spinatblätter auf einer Papiertüre, die auf einem Holztisch liegt, daneben eine Schere (Symbolbild).
9 von 10
Grünes Blattgemüse wie Spinat schmeckt am besten frisch aus dem Garten. Da das Gemüse von März bis Dezember wächst, kann Spinat beinahe das ganze Jahr in den Speiseplan eingebaut werden. Die enthaltene Folsäure, ein Nährstoff aus der Gruppe der B-Vitamine, hilft bei der Zellteilung und verschiedenen Wachstumsprozessen im Körper.
Zu sehen ist ein Holztisch, auf dem eine Glasteekanne und eine Glasteetasse steht, die beide mit einer rötlichen Flüssigkeit gefüllt sind. Daneben liegt ein umgekippter Holzkorb, aus dem viele rote Hagebutten fallen (Symbolbild).
10 von 10
An Hagebutten denkt wohl kaum einer, wenn von Superfoods die Rede ist. Dabei stecken die roten Früchte voller gesunder Nährstoffe. Geerntet werden Hagebutten im Herbst. Nach dem ersten Frost setzt die Hagebutte zudem viel Zucker frei und schmeckt dann süßer. Egal ob frisch oder verarbeitet sind die Früchte sehr gesund. Vitamin C, Carotinoide und Fruchtsäuren wie Pektine haben dabei eine antioxidative Wirkung.
  • Laura Knops
    VonLaura Knops
    schließen

Teure Foodtrends sollen eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben. Regionale Alternativen sind jedoch nicht nur deutlich günstiger, sondern mindestens genauso gesund.

Sie sollen beim Abnehmen helfen und Krankheiten heilen – exotische Superfoods sind derzeit besonders beliebt. Wer sich gesund ernähren möchte, muss dazu jedoch keine überteuerten Produkte kaufen. Regionale Alternativen zu Chiasamen, Acai-Beeren und Co. sind nicht nur günstiger, sondern mindestens genauso gesund. Viele davon lassen sich ganz einfach im eigenen Garten anbauen oder pflücken – und zwar das ganze Jahr über.

Rubriklistenbild: © rawlik/Imago

Kommentare