Auf ein Neues

Verwelktes abschneiden: Diese Blumen sollten Sie im Sommer für neue Blüten ausputzen

Wiesen-Phlox (phlox maculata) Nataschia
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Was für eine Schönheit! Noch schöner wirds, wenn man den Wiesen-Phlox (Phlox maculata) sofort nach der ersten Blüte ausputzt. Dies gilt auch für die niedrigen Verwandten Polster- und Teppich-Phlox.
Person schneidet welke Dahlienblüte ab.
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Damit Dahlien bis zum Frost blühen, ist das regelmäßige Ausputzen nötig – sonst hören sie einfach irgendwann auf.
Stauden-Lupinen und Katzenminze
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Stauden-Lupinen und Katzenminze gehören ebenfalls zu den Blumen, deren Blüten man regelmäßig stutzen sollte.
Frau steht zwischen Rosensträuchern
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Bei „öfterblühenden Rosen“ schneidet man welke Blüten so schnell wie möglich einschließlich der ersten beiden Laubblätter ab, um den nächsten Flor anzuregen.
Gelbes Sonnenauge (Heliopsis helianthoides)
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Das Sonnenauge (Heliopsis helianthoides) belohnt das regelmäßige Entfernen welker Blüten mit kontinuierlicher Blütenbildung.
Blühender Lavendel im Sommer
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Der Lavendel ist ein Paradebeispiel für einen gelungenen Rückschnitt: im Juli oder August nach der Blüte werden alle alten Blütenstände entfernt. Bis zum Herbst kommen dann neue nach.
Frau schneidet Clematis
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Manche Clematis benötigen einen Rückschnitt. Aber Vorsicht, nur die großblumigen Arten und Sorten der Schnittgruppe 2, die im Frühsommer an den vorjährigen Trieben blühen. Geschnitten wird die Blüte mitsamt dem ersten Blattpaar darunter. Im Spätsommer blüht die Pflanze dann erneut.
Purpur-Sonnenhut (echinacea purpurea)
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Wer den Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea) regelmäßig schneidet, verhindert die unkontrollierte Selbstaussaat.
Blau blühender Rittersporn
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Beim Rittersporn lohnt sich ein besonders kräftiger Rückschnitt. Wenn er ein zweites Mal blühen soll, schneidet man Verblühtes eine Handbreit über dem Boden ab – je früher im Sommer das der Fall ist, desto besser.
Zwei Senioren begutachten Rhododendron-Blüten
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Weniger Blume als Strauch, aber auch vom Rhododendron schneidet man Verblühtes zugunsten neuer Knospen ab. So verhindert man außerdem Schädlingsbefall und Pilzerkrankungen.
  • Ines Alms
    VonInes Alms
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Bloß nicht hängen lassen – bestimmte Blumen sind besonders dankbar für einen kleinen Rückschnitt nach der ersten Blüte und belohnen es mit einem weiteren Flor.

Es gibt Pflanzen, die man nach der Blüte, etwa im Juni, lieber nicht zurückschneiden sollte – je nach Sorte könnte hier ein zu starker Eingriff ein unverzeihlicher Fehler sein, den die Blume im nächsten Jahr mit ausbleibender Blüte bestraft. Dies gilt zum Beispiel für den Oleander. Bei Wildrosen und Ramblerrosen ist das Ausputzen auch nicht sinnvoll, es führt zu keiner zweiten Blüte.

Doch bei sehr vielen Blumen, insbesondere sogenannten remontierenden Stauden, ist es zu empfehlen, da ausreifende welke Blüten zur Bildung von Samen führen. Das kostet die Pflanze unnötig Kraft, sofern man kein Saatgut von ihr gewinnen möchte oder eine natürliche Vermehrung durch Selbstaussaat wünscht. Das Ausputzen des Verblühten hingegen macht Platz für Neues, manche blühen sogar noch mehrere Male. Bei der Auswahl in dieser Bildergalerie dürfen Sie gerne die Schere zücken.

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/Imago

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