Pilotprojekt

Schlüsselnotdienst des ADAC: Gelbe Engel retten nun auch bei verschlossenen Türen

Schlüsseldienst
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Der ADAC will Menschen in Zukunft auch bei verschlossenen Wohnungstüren helfen.

Der ADAC will in Zukunft nicht nur als Pannenhelfer, sondern auch als Schlüsseldienst Menschen in der Not retten. Ein entsprechendes Pilotprojekt wird derzeit in München getestet.

Mit über 20 Millionen Mitgliedern ist der Automobilclub ADAC der größte Pannenhelfer in Europa. Doch nicht nur bei liegengebliebenen Autos wollen die gelben Engel in Zukunft helfend zur Seite stehen - auch als Schlüsselnotdienst könnten sie in Zukunft Menschen Zugang zu ihrer Wohnung verschaffen.

Wer kann den ADAC-Schlüsselnotdienst rufen? Und was kostet es?

Seit dem 28. Januar 2019 bietet der ADAC seinen Mitgliedern im Stadtgebiet München deshalb an, als Schlüsselnotdienst zugefallene Türen zu öffnen und defekte Schlösser zu reparieren. Das Pilotprojekt soll bis zum 31. Juli 2019 laufen. Dann will der ADAC entscheiden, ob die Dienste nur Mitgliedern vorbehalten bleiben oder auch auf weitere Städte mit über 500.000 Einwohner ausgeweitet werden sollen.

Der Automobilclub will dabei vor allem mit festen Preisen punkten - schließlich wird regelmäßig von Abzocker-Firmen berichtet, die mit horrenden Preisen ihre Kunden ausnehmen. Für das Öffnen einer nicht verriegelten Tür innerhalb von 45 Minuten verlangt der ADAC zum Beispiel werktags einen Basis-Preis von 99 Euro.

Für sein neues Angebot hat der Club seine Pannenhelfer weitergebildet und arbeitet zudem mit ausgewählten Partnerunternehmen zusammen.

"Wer sich ausgesperrt hat, braucht schnelle, kompetente und seriöse Hilfe. Mit unserem neuen Schlüsselnotdienst zeigen wir, dass wir überall für unsere Mitglieder als professioneller Mobilitätshelfer da sind, auch abseits der Straße", erklärt ADAC-Geschäftsführer Oliver Weissenberger.

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