Wenn es zwitschert

Balsam für die Seele: Zehn beliebte Gartenvögel und wie Sie die Flugkünstler anlocken

Hausrotschwanz Weibchen im Flug
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Frühaufsteher bekommen den Hausrotschwanz relativ häufig zu Gesicht – noch vor Sonnenaufgang beginnt der Vogel mit seinem Gesang. Ursprünglich konnte man ihn eher in den Bergen antreffen, mittlerweile hat er sich an ein Leben in Dörfern und offene Gärten angepasst. Sein Nest baut er gerne in Nischen oder Gebäudespalten und ernährt sich von Insekten, Larven und Beeren.
Eine Blaumeise füttert ihr Jungtier.
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Die Blaumeise lässt sich häufig an Futterplätzen beobachten. Dabei folgen die abwechslungsreichen Sänger schon fast einer täglichen Routine. Im Sommer ernähren sie sich hauptsächlich von Insekten, Spinnen und Larven. Im Winter greifen sie gerne zu Nüssen, Sonnenblumenkernen, Meisenknödel, Äpfeln und Beeren. Sie brüten gerne in Höhlen, nehmen aber auch dankbar Nistkästen an, die sie mit Moos und Tierhaaren auspolstern.
Eine männliche Bachstelze sitzt auf einem bemoosten Stein.
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Ein charakteristisches Merkmal der Bachstelze ist vor allem ihr wippender Schwanz. Mit schnellen Schritten tippelt sie auf dem Boden herum, um nach Insekten, Würmern, Spinnen oder Samen zu suchen. Bachstelzen lassen sich überall finden, häufig trifft man sie in der Nähe von Gewässern an.
Kohlmeise im Anflug, aufgenommen in München.
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Eine Kohlmeise kann man sehr häufig in unseren Gärten antreffen. Sie gilt als relativ zutraulich. Im Herbst und Winter naschen die Vögel gerne aus dem Vogelfutterhaus und nehmen auch Nistkästen an. Im Sommer bevorzugen sie Insekten, Spinnen und Larven.
Rotkehlchen, das gerade Material sammelt um ein Nest zu bauen.
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Das Rotkehlchen ist in Deutschland ein sehr beliebter Singvogel. Der Vogel ist leicht an seiner orangefarbenen Brust zu erkennen. In Gärten sucht er besonders gerne nach Würmern, Spinnen und Insekten. Im Herbst weichen Rotkehlchen jedoch auch auf Beeren und Früchte aus. „Unaufgeräumte“ Gärten und dichte Hecken mögen sie besonders gerne. Zum Brüten nehmen sie auch Nistkästen an und polstern das Nest mit Tierhaaren und Moos aus.
Ein Buchfink steht auf Moos im Garten.
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Buchfinken kommen sehr häufig vor – sie leben in Parks, Wäldern oder Gärten. Sie singen sehr gerne und auch laut. Ihr Nest bauen sie in Astgabeln oder in Sträuchern. Sie lieben Bucheckern und unterschiedliche Samen und Körner, aber auch Beeren und Insekten.
Feldsperling beim Fressen von Samen aus einem dekorierten Gartenvogelfutterhaus.
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Der Feldsperling ist etwas kleiner als der Haussperling und lebt bevorzugt in eher ländlichen Gebieten. Die Vögel sind sehr sozial und brüten gerne in größeren Gruppen. Dafür nutzen sie Baumhöhlen oder Nistkästen. Sie ernähren sich von Körnern und Samen von Wildkräutern.
Buntspecht Weibchen mit Futter im Schnabel im Flug
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Das schnelle Trommeln des Buntspechts kann man über weite Strecken hören. Die Vögel bevorzugen Laub- und Nadelwälder, leben aber auch in Parks und großen Gärten, bevorzugt mit viel Totholz. Sie fressen Fichten- und Kiefernsamen, sowie Früchte. Doch auch in so manchen Futterhäuschen lassen sie sich gerne blicken. Hier ein prachtvolles Weibchen mit Futter im Schnabel.
Amsel Männchen mit einem Regenwurm im Schnabel
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Die Amsel ist aus unseren Gärten nicht mehr wegzudenken und das ganze Jahr über in Siedlungen, Parks und Gärten anzutreffen. Dort sind sie oft am Boden auf der Suche nach Regenwürmern zu beobachten. Sie nehmen jedoch auch gerne Beeren oder Früchte an.
Eichelhäher sitzt auf einem Ast.
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Der farbenprächtige Eichelhäher gehört zur Familie der Raben. Der geschickte Kletterer sammelt und versteckt liebend gerne Vorräte für den Winter. Man trifft ihn in lichten Wäldern und Gärten an, die in sich in Waldnähe befinden. Anlocken kann man ihn mit Haselnüssen, Kirschen oder Beeren, da er nicht nur Eicheln oder Buckeckern mag.
  • Sandra Barbara Furtner
    VonSandra Barbara Furtner
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Der Hausrotschwanz ist das Gartentier des Jahres 2024. Kein Wunder: Vögel zu beobachten, tut der Seele gut. Welche gefiederten Freunde außerdem begeistern, lesen Sie in der Fotogalerie.

Vögel zu beobachten und ihrem Gezwitscher zu lauschen, hat positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Beides hilft dabei, Alltagsstress abzubauen – das Wohlbefinden steigt merklich an. Ob das auch ein Grund dafür war, dass der Hausrotschwanz zum Gartentier des Jahres gekürt wurde? In unserer Fotogalerie stellen wir Ihnen zehn beliebte Gartenvögel vor.

Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

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