Nicht alle sind gleich

Persönlichkeiten im Job: Wer aus dem Homeoffice besonders gut abliefert

Büro oder Homeoffice? Einige Arbeitnehmer haben die Freiheit, sich das selbst einzuteilen. Wem Homeoffice besonders liegt und warum es Flexibilität braucht.

Gewusel im Großraumbüro oder konzentriertes Arbeiten im Homeoffice – bei diesen Möglichkeiten scheiden sich die Geister. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind unterschiedlich, alle haben andere Bedürfnisse, daher gibt es auch kein Patentrezept, wo besser gearbeitet wird. Es kommt auf die Persönlichkeit an.

Wie die Persönlichkeit die Produktivität beeinflusst

Die Persönlichkeit entscheidet, wer besser im Homeoffice oder im Büro arbeitet.

Sind Sie eher offen und kontaktfreudig oder ziehen Sie sich gerne mal zurück? Die kleinen Eigenheiten Ihrer eigenen Persönlichkeiten kennen Sie sicher zur Genüge – doch wissen Sie auch, inwiefern Ihr Job davon beeinflusst wird? Forscher vom Institute of Labour Economics haben die Persönlichkeitsmerkmale von 1.700 Befragten aus Lettland erfasst, die größtenteils daheim gearbeitet haben. Dabei orientierten sich die Forscher an den „Big Five“-Persönlichkeitsmerkmalen: Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus.

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Wer besser aus dem Homeoffice arbeitet

Die Forscher fanden in der Studie heraus, dass Menschen, die ein hohes Maß an Gewissenhaftigkeit an den Tag legen, im Homeoffice eher produktiver arbeiten als im Büro. Auch offene Menschen seien in den eigenen vier Wänden durchaus produktiv, informieren die Forschenden. Anders sehe das bei Menschen aus, denen Verträglichkeit und Extraversion nachgesagt wird. Diese sind eher auf den Austausch im Team angewiesen. Der Zusammenhang zwischen Produktivität und Persönlichkeit ist den Forschern vor allem bei Frauen aufgefallen.

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was beim Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist natürlich, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken.
Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch.
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen.
Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Haben Sie Eigenschaften, die Ihrer Karriere schaden? Unter anderem ist Perfektion im Job ein heikles Thema.

Was sollten Führungskräfte tun?

Vorgesetzte sollten sehen, dass es verschiedene Persönlichkeitstypen in ihrem Team gibt. Das Portal t3n spricht in dem Zusammenhang von zwei Handlungsempfehlungen.

  1. Regelmäßige Gespräche: So sollen die unterschiedlichen Bedürfnisse abgefragt und überprüft werden. Dann kann man die Situation gegebenfalls anpassen.
  2. Nicht auf starre Büro- und Remote-Zeiten beharren: Das Arbeiten sollte flexibel gestaltet und den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern selbst überlassen werden, an welchen Tagen sie ins Büro kommen und an welchen sie remote arbeiten wollen. Das kann die Produktivität und die Zufriedenheit erhöhen.

Extravertierte Menschen seien den Ergebnissen nach eher seltener für das Homeoffice zu begeistern. Wenn sich Vorgesetzte an die unterschiedlichen Typen orientieren, bedeutet dies, dass sie einerseits das Beste aus dem Team herausholen, andererseits aber auch, dass sie ihre guten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten können.

Rubriklistenbild: © Zoonar.com/Dasha Petrenko/Imago

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