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Verdienst bei der Deutschen Bahn: Lokführer können bis zu 53.400 Euro im Jahr verdienen

Mitarbeiter der Deutschen Bahn sind nicht nur in Zügen unterwegs, sie arbeiten auch an Bahnhöfen oder in der IT dafür, dass die Züge rollen. Was aber verdient man dort?

Die Deutsche Bahn will besser werden – rund 9.000 zusätzliche Stellen soll es in diesem Jahr geben. Ziel sei es, die Qualität zu erhöhen, die Infrastruktur anzupassen und die Fahrgastzahlen zu verdoppeln. Dazu brauche es „zigtausende neue Kolleginnen und Kollegen, um die Herausforderungen zu stemmen“, teilt DB-Personalvorstand Martin Seiler in einer Pressemitteilung mit. Dabei wolle sich die Deutsche Bahn auf die Wünsche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fokussieren und die Beschäftigungsbedingungen anpassen. Ein wichtiger Faktor bei allen Jobs ist aber meist das Gehalt.

Gehalt bei der Deutschen Bahn: Verdienst bis zu 53.400 Euro im Jahr

Von Lokführer über Zugbegleiter bis Fahrdienstleitung – die Arbeitsmöglichkeiten bei der Deutschen Bahn sind vielfältig.

Von Auszubildenden über Studentinnen und Studenten oder Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger – grundsätzlich setzt die Deutsche Bahn nach eigenen Angaben auf Aus- und Weiterbildung: „Was der Markt nicht hat, müssen wir selbst ausbilden“, sagt Seiler. Allerdings sind auch abseits davon Stellen offen, die besetzt werden müssen. Nach Angaben der Bild würden demnach 2.100 Lokführerinnen und Lokführer gesucht, in diesem Job könne man zwischen 44.500 und 53.-400 Euro im Jahr verdienen.

  • Mitarbeiter in der Zugbegleitung: 37.400 bis 50.800 Euro im Jahr
  • Fachkraft für die Instandhaltung von Schienen: 37.600 bis 47.400 Euro im Jahr
  • Fahrdienstleiter/in (navigiert die Züge): 36.700 bis 55.400 Euro im Jahr
  • Auszubildende: je nach Ausbildungsjahr gestaffelt, zwischen 1.019 und 1.226 Euro im Jahr; dazu kommt Weihnachtsgeld in Form einer 13. monatlichen Ausbildungsvergütung
  • Quelle: Bild, Stand: 10.01.2023

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Deutsche Bahn: „Viel zu wenig im Gegensatz zur freien Wirtschaft“

Auf dem Arbeitgeberbewertungsportal Kununu bewerten aktuelle und ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Arbeitgeber. Solche Bewertungen gibt es auch für die Deutsche Bahn. Das Thema Gehalt ist dort negativ behaftet:

  • Nutzer: „Gehalt ca. 20–30 % unter Industrieschnitt. Wochenarbeitszeit ca. 10–15 % höher als in Industrie.“
  • Nutzer: „Viel zu wenig im Gegensatz zur freien Wirtschaft“
  • Nutzer: „Gehalt stimmt mit der Leistung, die man jeden Tag am HBF (Hauptbahnhof) erbringen muss, leider nicht überein.“

Bei Kununu ist es ebenfalls möglich, die Gehaltsangaben für den jeweiligen Beruf einzugeben. Am Beispiel des Zugbegleiters bzw. der Zugbegleiterin, ist eine Differenz der Gehaltsangaben zu erkennen. Nach Angaben der Bild ist in diesem Beruf ein Verdienst von 37.400 bis 50.800 Euro (brutto) im Jahr möglich. Bei Kununu wird ein Jahresdurchschnittsgehalt von 33.300 Euro (brutto) angegeben. Dieses wurde durch den Mittelwert von 220 Gehaltsangaben in diesem Bereich ermittelt. Die Angaben bei Kununu sind allerdings nicht repräsentativ, sie dienen der groben Orientierung für Bewerberinnen und Bewerber.

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was beim Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist natürlich, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken.
Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch.
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen.
Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Benefits bei der Deutschen Bahn: 30 Tage Urlaub und mobiles Arbeiten

Ziel der Deutschen Bahn sei es, „eine zufriedene Belegschaft und eine stabile, niedrige Fluktuation zu haben“, wie Personalvorstand Martin Seiler in einer Pressemitteilung sagt. Das wolle man mit bis zu 30 Tagen Urlaub pro Jahr und mobilem Arbeiten im europäischen Ausland – wo möglich – erreichen. Ebenfalls würde an der Verbesserung des Schichtsystems und der Wiedereingliederung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach einer Auszeit gearbeitet. Auch soll es Fahrvergünstigungen für nicht verheiratete Partnerinnen und Partner von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geben.

Rubriklistenbild: © Markus Mainka/Imago

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