Alltagsproblem Blähbauch

Gesunder Darm: Zehn Obstsorten, die Sie vermeiden sollten

Schüssel mit Äpfeln
1 von 10
Gerade bei Obst sollte man gut aufpassen, wenn man zu einem Blähbauch neigt. Je mehr Fruchtzucker enthalten ist, desto unbekömmlicher ist es. Auf einen Apfel kommen im Schnitt bei 100 Gramm etwa sechs Gramm Fruchtzucker – zu viel für sensible Mägen.
Wassermelonen in einer Kiste
2 von 10
Laut Dr. Jacqueline Wolf sollte man Wassermelone nur in Maßen essen, wenn man nicht ganz auf sie verzichten möchte. Sie liefert laut Onmeda.de etwa 2,9 Gramm Fruchtzucker auf 100 Gramm.
Rosinen auf einer Steinplatte.
3 von 10
Rosinen, genau wie viele andere getrocknete Früchte, enthalten Zucker in konzentrierter Form. Mit fast 33 Gramm Fruktose pro 100 Gramm sollten sie vom Speiseplan entfernt werden.
Frische Zwetschgen auf einem Brett.
4 von 10
Auch auf Pflaumen oder Zwetschgen (s. Foto) sollte bei einem Blähbauch-Problem verzichtet werden. Sie enthalten etwa zwei Gramm Fruchtzucker (auf 100 g).
Blaue Trauben an einem Weinstock
5 von 10
Weintrauben sind, genau wie Kirschen, schnell weggenascht. Bei etwa acht Gramm Fruchtzucker pro 100 Gramm können die Früchte jedoch schnell einen Blähbauch auslösen.
Reife Bananen in Nahaufnahme an einem Stand
6 von 10
Wer häufig unter einem Blähbauch leidet, sollte reife Bananen (3,4 g Fruchtzucker auf 100 g) von seinem Speiseplan streichen.
Nektarine, aufgeschnitten und saftig aussehend
7 von 10
Saftig, süß – und ein Sommer-Liebling. Nektarinen sollten trotzdem nur in Maßen gegessen werden, da ihr Zuckergehalt mit etwa zwölf pro 100 Gramm relativ hoch ist.
Hunderte Teller- oder Plattpfirsiche
8 von 10
Genau wie bei Nektarinen kommt es auch bei Pfirsichen auf die Menge an. Mit etwa 1,2 g (je 100 g) Zucker können sie den Blähbauch fördern. Das gilt übrigens für die Plattpfirsiche (s. Foto) genauso wie für die klassischen runden.
Frische Kirschen in einer Schüssel
9 von 10
Bei Sauer- und Süßkirschen spielt wieder vor allem die Menge die Hauptrolle. Pro 100 Gramm wird bei diesen Früchte ein Fruchtzuckergehalt von fast 4,3 und 6,1 Gramm (Süßkirsche) gemessen.
Ganze und aufgeschnittene Grapefruit-Früchte
10 von 10
Obwohl Grapefruits zu den Zitrusfrüchten gehören und nicht unbedingt klassisch süß sind, haben sie einen vergleichsweise hohen Fruchtzuckergehalt (2,5 g/100 g).
  • Anna Heyers
    VonAnna Heyers
    schließen

Der Bauch ist angespannt und aufgebläht – eine unangenehme Situation für die meisten Menschen. Aber auch eine, die sich mit den richtigen Lebensmitteln vermeiden lässt.

Im Bauch rumort es, Blähungen sind genauso allgegenwärtig wie ein Völlegefühl – etwa sieben von zehn Deutschen leiden laut Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. (ABDA) regelmäßig unter Magen-Darm-Beschwerden. Der Blähbauch ist dabei genauso üblich wie etwa Verstopfung oder Magenschmerzen. Gründe für einen Blähbauch und damit einen gestressten Darm kann es, genau wie bei anderen Magenbeschwerden, zahlreiche geben. Mit dazu gehören zum Beispiel die Einnahme von bestimmten Medikamenten, Stress, hormonelle Schwankungen oder Lebensmittelunverträglichkeiten.

Das weiß auch die Gastroenterologin Jaqueline Wolf von der amerikanischen Harvard Universität. In einem Artikel auf make it, dem Online-Finanzportal des Nachrichtensenders CNBC, schreibt sie: „Herauszufinden, was die Ursache eines Blähbauch liegt, ist nicht einfach, da es viele Faktoren gibt, die unsere Verdauung beeinflussen.“ Laut ihrem Artikel ist aber ebenfalls bekannt, dass es häufig mit der Ernährung zusammenhänge, insbesondere mit Lebensmitteln, die vom Darm schlecht aufgenommen würden.

Nicht verpassen: Alles rund ums Thema Gesundheit finden Sie im Newsletter unseres Partners 24vita.de.

Wer einen empfindlichen Magen und Darm besitzt, sollte deshalb am besten zum Beispiel auf gesüßte oder fermentierte Lebensmittel oder Milchprodukte verzichten. Bestimmte Obstsorten mit viel Fruchtzucker sollten ebenfalls nur selten bis nie auf dem Speiseplan stehen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Lili Basic/Imago

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Kommentare