Schon die Römer schätzten die Nuss

Walnüsse als Schlankmacher und Blutdrucksenker: Gesunder Snack für zwischendurch

Walnüsse sind ein Snack für zwischendurch – und dazu noch ziemlich gesund. Forscher fanden heraus: Wer sie isst, hat ein geringeres Risiko für Herzkrankheiten.

Walnussbäume wachsen in vielen Gärten und Wäldern – ursprünglich kommen sie jedoch aus Kleinasien und Südosteuropa. Vermutlich brachten die Römer sie über die Alpen mit. Schon damals waren die Nüsse eine beliebte Zutat in der Küche, etwa verarbeitet in Kuchen. Gleichzeitig nutzten die Menschen sie auch als Speiseöl und Farbstoff. Die Römer schätzten die Walnuss so sehr, dass sie ihr den Namen „Jovis glans“ gaben: Eicheln des Jupiters. Außerdem hatten sie auch eine symbolische Bedeutung und spielten bei Hochzeiten eine wichtige Rolle. Der Bräutigam warf sie unter die Menge der Gäste – verursachten sie beim Aufprall einen hellen Klang, sollte das eine glückliche Ehe garantieren. Auch in anderen Kulturen gab es verschiedene Mythen und Volksglauben rund um die Nussfrucht. Heute wissen wir: Die Walnuss kann noch einiges mehr, als damals bekannt war.

Die Walnuss ist seit Jahrtausenden ein beliebtes Lebensmittel.

So gesund ist die Walnuss wirklich

Nüsse gelten als gute Knabber-Alternative zu Chips und Co. – schließlich enthalten sie viele Ballaststoffe, Proteine und gesunde Fette. Unter ihnen sticht die Walnuss noch einmal hervor. Sie enthält die größte Menge der wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Diese wirken unter anderem entzündungshemmend und gegen Bluthochdruck. Außerdem hat sie einen positiven Einfluss auf den Blutfluss und den Triglycerid-Stoffwechsel, was wiederum die Herzgesundheit verbessert.  

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Wer einen Herzinfarkt erleidet, verspürt starke, langanhaltende Schmerzen im Brust- und Herzbereich. Doch auch andere Körperregionen wie Arme und Oberbauch können betroffen sein. Meist strahlt der Schmerz von der Brust in die Extremitäten, zwischen die Schulterblätter bis in den Rücken oder in den Hals und Kiefer.
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Studie zeigt: Walnuss-Esser senken ihr Risiko für Herzkrankheiten

Eine neue Studie der Universität von Minnesota beweist jetzt, welchen Einfluss der regelmäßige Verzehr der Nussfrucht tatsächlich hat.

Hierfür nutzten die Forscher die Daten der Coronary Artery Risk Development in Young Adults (CARDIA)-Studie, die zwischen 1985 und 1986 mit 5.000 Teilnehmern begann. Dabei betrachteten sie die Ergebnisse von 3.023 Erwachsenen. 325 von ihnen aßen regelmäßig Walnüsse, 2.494 verzehrten andere Nüsse und 177 gar keine. Ziel der Studie: Herauszufinden, ob die Walnuss-Esser nach 30 Jahren bessere Ernährungsgewohnheiten zeigten und weniger anfällig für Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren. Tatsächlich konnten die Konsumenten ihre Risikofaktoren deutlich reduzieren. Dazu gehörten:

  • ein niedriger BMI
  • ein geringerer Taillenumfang
  • ein niedrigerer Blutdruck
  • und niedrigere Triglyceridwerte.

Außerdem ergab die Studie, dass die Walnuss-Esser sich grundsätzlich gesünder ernährten und sportlich aktiver waren.

Walnüsse: So viele sind gesund

Die Walnuss ist eine echte Superfrucht – doch wie viele pro Tag sollte man zu sich nehmen? Schließlich enthalten Nüsse auch viele Kalorien und haben einen hohen Fettgehalt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt pro Tag etwa 25 Gramm Nüsse und Mandeln zu verzehren, die am besten ungesalzen sind. Das entspricht etwa einer Handvoll. Umgerechnet auf Walnüsse liegt der Tagesbedarf so bei etwa sieben ganzen Nüssen oder vierzehn Nusshälften.

Walnüsse kann man natürlich einfach pur knabbern, sie schmecken aber genauso gut als Topping auf Salaten oder mit Pasta – die Rezeptvielfalt ist hier quasi endlos. Und auch weitere Lebensmittel stärken das Herz und senken das Herzinfarkt-Risiko.

Rubriklistenbild: © Kantaruk Agnieszka/Imago

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