Schlanke Taille

Effektiver als Sit-ups: Die beste Bauchübung kommt aus dem Yoga

Starke Bauchmuskulatur beugt Rückenschmerzen vor und ist für viele das Bikinifigur-Ziel schlechthin. Eine Yoga-Übung soll noch besser sein als Sit-ups.

Bauch-Übungen wie Sit-ups zählen nicht zu Ihren liebsten Trainingseinheiten? Damit sind Sie nicht allein. Wo Beine, Gesäß und auch Arme von vielen gerne und oft trainiert werden, wird die Körpermitte oft sträflich vernachlässigt. Übungen zur Stärkung der Bauch- und Rückenmuskulatur sind nämlich vor allem bei eher verkümmerter Rumpfmuskulatur schweißtreibend. Durch häufiges Sitzen wird das Problem noch verstärkt: Im Alltag tun die meisten von uns zu wenig für starke Bauchmuskeln.

Übungen wie Sit-ups sind nicht Ihre Stärke? Es gibt noch effektivere Übungen, die auch den Bauch trainieren.

„Herabschauender Hund“ als Bauch-Übung: Anleitung

Auch viele Yoga-Übungen trainieren die Bauchmuskeln. Dazu zählt etwa eine Variante der Übung „herabschauender Hund“. Diese trainiert den ganzen Körper, soll Stress abbauen, Kopfschmerzen lindern, die Wirbelsäule stärken, Beine und Arme dehnen und neue Energie schenken. Sit-ups dagegen trainieren in erster Linie die geraden Bauchmuskeln.

Die Übung „herabschauender Hund“ im Yoga ist ein echter Bauchfett-Schreck.

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In folgender Variante des „herabschauenden Hundes“ trainieren Sie die gerade und seitlichen Bauchmuskeln:

  • Gehen Sie in den Vierfüßlerstand und stellen Sie die Handgelenke so auf, dass sie sich direkt unter den Schultern befinden.
  • Dann stellen Sie die Füße auf und winkeln die Knie ein wenig an. Der Po wird nach oben und hinten geschoben.
  • Das Becken dann ein wenig nach vorne kippen, damit der untere Rücken entlastet wird.
  • Jetzt die Beine durchstrecken und die Fersen in Richtung Boden drücken – aber nur so weit, wie es sich gut anfühlt.
  • Der Blick geht zum Boden.
  • Strecken Sie dann Ihr rechtes Bein in die Höhe, sodass Rücken und Bein eine gerade Linie ergeben.
  • Führen Sie jetzt Ihr rechtes Knie langsam in Richtung Brust. Kurz halten und dann langsam zurück in den herabschauenden Hund mit ausgestrecktem Bein, indem Sie das Bein wieder zurückführen nach hinten und oben.
  • 20 Wiederholungen, dann wird die Seite gewechselt.

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Während Sie die Übung ausführen, sollte der Bauch immer angespannt sein. Verfallen Sie beim Knie-zur-Brust führen nicht in ein Hohlkreuz, sondern achten Sie auf eine stabile Körpermitte.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Julio Rodriguez/Imago

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