Früherkennung

Nierenkrebs-Symptome ernst nehmen: Welche körperlichen Warnsignale Sie zum Arzt führen sollten

Eine Krebserkrankung wird oft spät erkannt, weil sie lange Zeit keine Beschwerden verursacht. Auch bei Nierenkrebs zeigen sich typische Symptome oft erst in fortgeschrittenem Stadium.

Im Jahr 2021 sind 229.068 Menschen an Krebs verstorben. Damit zählen Krebserkrankungen zur zweithäufigsten Todesursache in Deutschland, wie das Statistische Bundesamt informiert. Noch lebensgefährlicher sind nur Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt. Dem Zentrum für Krebsregisterdaten des Robert Koch-Instituts zufolge ist Brustkrebs die mit Abstand häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Rund 71.000 Frauen waren im Jahr 2019 neu erkrankt, heißt es weiter. Bei Männern wird am häufigsten Prostatakrebs diagnostiziert. Im Jahr 2019 waren es hier knapp 69.000 Fälle.

Nierenkrebs ist weniger weit verbreitet, kann aber ebenfalls lebensbedrohlich verlaufen. Wie bei anderen Krebsarten gilt auch bei Nierenkrebs: Je frühzeitiger die Krankheit entdeckt und therapiert wird, desto besser die Überlebenschancen. Deshalb sollten Sie bei den ersten Warnzeichen einen Arzt aufsuchen.

Nierenkrebs frühzeitig erkennen: Typische Symptome ernst nehmen

Das Tückische: Nierenkrebs kann sich über längere Zeit entwickeln, ohne dass es zu Symptomen kommt. Nierenkarzinome, der Fachbegriff für Nierenkrebserkrankungen, werden deshalb fast immer zufällig entdeckt, zum Beispiel bei einer Ultraschalluntersuchung, die aus anderen Gründen durchgeführt wird, informiert die Deutsche Krebsgesellschaft.

Wenn Schmerzen in der Seite nicht verschwinden, sollte das ärztlich abgeklärt werden.

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Selten macht sich Nierenkrebs in Form von tastbaren Geschwulsten am Rücken links und rechts auf Höhe der Taille bemerkbar. Häufiger kommt es im Rahmen der Erkrankung zu folgenden Symptomen, wie die Deutsche Krebsgesellschaft informiert:

  • Dumpfer Schmerz im seitlichen Rückenbereich (Flankenschmerz)
  • Ungewollter Gewichtsverlust
  • Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit
  • Blutarmut (Anämie)
  • Anhaltendes oder häufiger auftretendes, leichtes Fieber
  • Blutiger Urin
  • Neu aufgetretener Bluthochdruck
  • Geschwollene Beine

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.

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