Studie belegt Parkinson-Gene

Untersuchung Parkinson
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Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung.

Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. Bis jetzt war ungewiss, was die Krankheit auslöst. Forscher haben nun Gene entdeckt, die für die Schüttellähmung verantwortlich sind.

Wissenschaftler haben fünf neue Gene entdeckt, die möglicherweise Parkinson auslösen können. Für eine Studie war zuvor Genmaterial von mehr als 21.000 gesunden Probanden aus Europa und den USA und weiteren 12.000 untersucht worden, die an der degenerativen Krankheit litten. Die Ergebnisse wiesen nun auf einen genetischen Zusammenhang hin, gaben Experten am Mittwoch bekannt.

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Progeria adultorum: Der lateinische Begriff besagt, dass ein Mensch viel zu früh und viel zu schnell altert. Die Patienten sind oft erst dreißig, doch plötzlich ergrauen die Haare, die Haut wird faltig. Auch im Geiste werden sie schnell älter. Viele Erkrankte sterben, wenn sie kaum 50 Jahre alt sind.
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Bislang herrschte in Fachkreisen Ungewissheit über den Auslöser von Parkinson. Vermutet wurde jedoch, dass Umwelteinflüsse, etwa Kontakt mit Chemikalien oder frühere Kopfverletzungen, verantwortlich sind. “Wir haben noch nicht alle Puzzleteile zusammengefügt, sind aber nah dran,“ erklärte ein Professor am Institut für Neurologie am University College London, der an der Studie beteiligt war. Mit einem Diagnosetest könne man möglicherweise in wenigen Jahren rechnen.

dapd

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