Sonne satt

Sensitiv-Sonnencremes bei Öko-Test: So schlecht schneiden die meisten Produkte ab

Es gibt krasse Qualitäts-Unterschiede bei Sonnencremes.
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Es gibt krasse Qualitäts-Unterschiede bei Sonnencremes.

Vor dem Regal mit Sonnencremes fällt auf: Immer mehr Sensitiv-Produkte versprechen perfekten Sonnenschutz für empfindliche Haut. Doch die meisten fallen durch.

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  • Die Sonne setzt jedem Hauttypen zu.
  • Doch vor allem sehr helle und empfindliche Haut braucht Spezialschutz - das lassen zumindest die unzähligen Sensitiv-Produkte vermuten, die in Drogerien, Apotheken und Supermärkten die Regale säumen.
  • Auch Sonnenallergiker sollen mithilfe der Produkte den Sonnenstunden entspannter entgegenschauen können. Doch wie gut sind Sensitiv-Sonnencremes?

Die Hälfte der Cremes nur "befriedigend", sechs fallen durch

Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat 20 Sensitiv-Sonnencremes getestet - mit erstaunlichem Ergebnis. So haben nur vier davon überzeugt. Das Konzept hinter Sensitiv-Produkten klingt einleuchtend: Leichte, nicht fettende, feuchtigkeitsspendende Rezepturen mit hohem Lichtschutzfaktor sollen schädliche UV-Strahlen abhalten und empfindliche Haut weniger reizen als konventionelle Sonnenschutzmittel. Auch der Verzicht auf Parfüm macht viele Sensitiv-Produkte interessant für Menschen mit Hautproblemen.

Video: Nur weniger Cremes schneiden im Test gut ab

Doch was gut klingt, schneidet im Öko-Test-Vergleich eher schlecht ab. So konnten nur zwei Sensitiv-Produkte mit "sehr gut" und ein Produkt mit "gut" benotet werden. Die restlichen schneiden schlechter ab: Sechs Sonnenschutzmittel fallen komplett durch, die Hälfte der Cremes bekommt nur ein "befriedigend".

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Die Testsieger bei Öko-Test: Vier Produkte sind zu empfehlen

Öko-Test berücksichtigte bei den Sensitiv-Cremes mit Lichtschutzfaktor 30 in ihrer Auswertung schädliche UVA/UVB-Filter, kritische Inhaltsstoffe wie Silikone, Paraffine und Formaldehyd/-abspalter.

Folgende zwei Produkte werden demnach von Öko-Test empfohlen:

Als "befriedigend" wurden unter anderem folgende Produkte eingestuft: 

Richtig schlecht bewertet wurden die teuren Marken "Lancaster" für 47,98 Euro und "Cetaphil" für 29,95 Euro wegen schädlicher UVB-Filter. Die "Avène"-Sonnencreme für 35 Euro erhielt die Note "mangelhaft", wie ntv berichtete.

Hier erfahren Sie mehr über den Öko-Test-Vergleich

Wichtig zu wissen: Öko-Test hat nicht geprüft, ob die Sensitiv-Sonnencremes auch ausreichend vor UV-Licht schützen. Die Verbraucherschutzorganisation Stiftung Warentest prüfte auch die Schutzwirkung - und kam zu einem überraschendem Ergebnis: Ausgerechnet vier günstige Produkte schneiden am besten ab.

Ihre Meinung ist gefragt

Unter die Lupe genommen hat Öko-Test nun auch Kaffee, nur eine Marke konnte überzeugen. Das berichtet ruhr24.de*.

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Mehr zum Thema: Stiftung Warentest prüft Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor - zwei teure Produkte fallen durch.

jg

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