Ernährung nimmt Einfluss

Risiko für Krebserkrankung senken: Öfters Radieschen, Rettich und Senf essen

Ein gesunder Lebensstil mit der richtigen Ernährung kann das Krebsrisiko mindern. Bestimmte Lebensmittel und fünf Regeln unterstützen dabei.

Jedes Jahr sterben über 200.000 Menschen in Deutschland an Krebs. Wirksame Therapien bieten Heilungschancen bei frühzeitiger Erkennung. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) gibt Tipps zur Krebsprävention.

Krebserkrankung vorbeugen: „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ empfiehlt fünf Ernährungsweisen

Lebensmittel, die Senfölglycoside oder Glucosinolate enthalten, wie Radieschen, können das Krebsrisiko senken.

Um das Risiko einer Krebserkrankung zu senken, empfiehlt die DGE:

  • abwechslungsreich zu essen, vor allem pflanzliche Lebensmittel,
  • drei Portionen Gemüse sowie zwei Portionen Obst täglich zu essen,
  • übermäßigen Zuckerkonsum einzuschränken und salzreiche Speisen zu reduzieren,
  • pflanzliche Öle wie Rapsöl und Olivenöle zu bevorzugen
  • sowie nährstoffreichere Vollkornprodukte zu essen.

Krebsrisiko senken: Fünf Lebensmittel schützen

Sekundäre Pflanzenstoffe, insbesondere die Senfölglycoside oder Glucosinolate, zeigen im Rahmen der Krebsprävention gesundheitsfördernde Effekte und beeinflussen verschiedene Stoffwechselprozesse des Körpers. Folgende fünf Lebensmittel sollten laut DGE regelmäßig auf dem Speiseplan stehen:

  • Der handelsübliche scharfe Senf schützt dank seiner sekundären Pflanzenstoffe wie Glucosinolat und Senföl effektiv vor krebsauslösenden Stoffen.
  • Radieschen enthalten ebenfalls Glucosinolat, die antioxidativ sowie immunmodulierend wirken und somit das Krebsrisiko mindern können.
  • Auch Kresse, die reich an sekundären Pflanzenstoffen, insbesondere Glucosinolat, ist, kann einem Wachstum von Krebszellen vorbeugen.
  • Rettich kann dank des enthaltenen Glucosinolats das Ri­si­ko für be­stim­mte Krebs­erkrankungen senken.
  • Alle Kohlarten enthalten größere Mengen an Glucosinolat und können so insbesondere das Risiko für Lungenkrebs, Darmkrebs sowie Prostatakrebs senken.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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